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Kündigungen bei TV-Firma Raabs Rückzug kostet 80 Mitarbeiter den Job

Stefan Raab in seiner Sendung "TV total"
Stefan Raab hört zum Jahresende auf. Für rund 80 Mitarbeiter der Produktionsfirma Brainpool bedeutet sein Rückzug das Aus.
© Jörg Carstensen/DPA
Laut Medienberichten entlässt die TV-Produktionsfirma Brainpool zum Jahresende 80 ihrer rund 200 Mitarbeiter. Grund ist der Rückzug von Stefan Raab, dessen Sendungen das Unternehmen produzierte.

Die Brainpool-Geschäftsführer Jörg Grabosch und Andreas Scheuermann haben die Mitarbeiter der Kölner TV-Produktionsfirma über die wirtschaftlichen Folgen des bevorstehenden Rückzugs von Moderator Stefan Raab informiert. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Und es sind offenbar gravierende Folgen. "Es wurden heute 80 betriebsbedingte Kündigungen zum Jahresende ausgesprochen - bedingt durch den Wegfall der Stefan-Raab-Produktionen in 2016", sagte Brainpool-Pressesprecherin Katja Plüm gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de. Neben den Festangestellten sollen zudem zahlreiche freie Mitarbeiter und Dienstleister betroffen sein, die für die Sendungen des Raab-Universums tätig sind: das  Show-Flaggschiffes "TV Total" sowie für Ableger wie "Wok-WM", "Turmspringen" und "Schlag den Raab".

Raabs Rückzug ist offenbar total

Um elf Uhr morgens wurden die Mitarbeiter demnach zusammengerufen. Dann erklärte Grabosch, dass der Rückzug von Stefan Raab zum Jahresende endgültig sei. Raab werde auch nicht kreativ oder hinter der Kamera tätig sein, schreibt die "Bild"-Zeitung.

"Die Arbeit hier war wie in einer Truppe von Freunden und plötzlich kriegst du so was von in die Fresse. Stefan lässt uns hängen", zitiert das Blatt eine Mitarbeiterin.

Raab hatte vor einer Woche völlig überraschend seinen TV-Rückzug zum Ende des Jahres angekündigt.

tis

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