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"Polizeiruf 110" aus München Es beginnt mit einer Katze und endet mit mehreren Leichen: Neuer Fall für Bessie Eyckhoff

"Polizeiruf 110: Frau Schrödingers Katze" aus München
Polizeioberkommissarin Elisabeth "Bessie" Eyckhoff hängt Steckbriefe für die vermisste Katze auf
© BR/Geißendörfer Pictures/Hendrik Heiden / ARD
Entlaufene Haustiere finden – das gehört eigentlich nicht zum Job der Münchner Kommissarin Bessie Eyckhoff. Doch die Suche nach einer Katze entpuppt sich als komplexer Kriminalfall.
  • 3 von 5 Punkten
  • Vielschichtiger Krimi, der ständig neue Wendungen nimmt

Worum geht's?

Alles beginnt mit einem entlaufenen Haustier: Die Seniorin Johanna Schrödinger (Ilse Neubauer) will ihre Katze Pandora bei der Polizei als vermisst melden. "Dafür sind wir nicht zuständig", wiegelt der Beamte ab. Doch Oberkommissarin Elisabeth "Bessie" Eyckhoff (Verena Altenberger) hat Mitleid mit der alten Dame und hängt Vermisstenplakate für den Vierbeiner auf. Damit nimmt die Geschichte ihren Lauf, an deren Ende es nicht nur um eine verschwunden Katze geht, sondern auch mehrere Tote zu beklagen sind. "Vielleicht ist der Fall komplexer, als wir denken", sagt Eyckhoff zu ihren Kollegen – und damit soll sie recht behalten.

Warum lohnt sich der "Polizeiruf 110"?

Die Katze in dem Fall heißt nicht ohne Grund Pandora. Sie ist wie die gleichnamige Büchse in der griechischen Mythologie, die Unheil über die Menschen brachte. Mit dem Verschwinden des Haustieres beginnen für die beteiligten Personen nur Probleme. Ein Unglück reiht sich an das nächste und beim Zuschauen erschließt sich erst nach und nach, wie alles zusammenhängt. Nie weiß man, welche Wendung als nächstes um die Ecke kommt. Das macht den Film unvorhersehbar und damit spannend. Für Elisabeth Eyckhoff hält der Fall zudem noch einen Flirt bereit.

Was stört?

2019 wurden im Abstand von drei Monaten zwei Filme mit Oberkommissarin Eyckhoff ausgestrahlt. In den vergangenen anderthalb Jahre herrschte allerdings Funkstille. So ist man jetzt etwas verwundert über völlig neue Kollegin und Vorgesetzte. Es lässt sich kein richtiger Zusammenhang zu den vorherigen Episoden herstellen. Eyckhoff wirkt wie eine völlig neue Kommissarin, die hier erstmals ermittelt. Ihr nächster Fall "Bis Mitternacht" feiert Anfang Juli beim Münchner Filmfest Premiere. Hoffentlich vergehen nicht wieder 18 Monate, bis er im TV ausgestrahlt wird.

Die Kommissarin?

Ihre Kollegen machen Dienst nach Vorschrift und gern pünktlich Feierabend. Elisabeth Eyckhoff hingegen ist engagiert und clever, kniet sich rein in den Fall und löst ihn mehr oder weniger im Alleingang. Ihr Einsatz wird mit einer Beförderung belohnt: Sie verkündet, dass sie zur Kripo wechselt.

Strafverteidigerin Alexandra Braun (r.) bewertet den Bremer "Tatort" (l.) aus juristischer Sicht

Ein- oder ausschalten?

Es ist der letzte neue Sonntagskrimi vor der Sommerpause, da können Sie ruhig einschalten. Wer allerdings eine TV-Pause von zu viel Fußballgucken braucht, verpasst auch nichts.

Oberkommissarin Elisabeth Eyckhoff ermittelte bisher in diesen Fällen:


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