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Reaktionen auf den Tatort "Habe immer wieder meinen Puls kontrolliert, ob ich schon ermordet wurde"

Der Ludwigshafener Tatort "Babbeldasch" mit Ulrike Folkerts zeigte sich experimentell: ohne Drehbuch, dafür in Mundart wurde hier ein Mörder gesucht. Die Twitter-Reaktionen fielen ziemlich vernichtend aus. Nur wenige verteidigten das Experiment, das auch von den Quoten her durchfiel: Nur 6,35 Millionen Zuschauer interessierten sich am Sonntagabend ab 20.15 Uhr im Ersten für den ARD-"Tatort" aus Ludwigshafen. Der Marktanteil betrug 17,6 Prozent. Der Krimi hatte im Vorfeld Aufsehen erregt, weil er über weite Teile improvisiert und mit Laiendarstellern inszeniert wurde, die im Pfälzer Dialekt sprachen. Ein "Tatort" im Ersten hat normalerweise zwischen acht und zehn Millionen Zuschauern. Dennoch verbuchte der Film mit Ermittlerin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) die beste Quote am Hauptabend ab 20.15 Uhr. Die "Tagesschau" um 20 Uhr hatten zuvor noch 6,58 Millionen Menschen (19,0 Prozent) gesehen.
Dennoch scheint die ARD dem Tatort "Babbeldasch" eine Fortsetzung spendieren zu wollen.
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Ein Tatort ohne Drehbuch und in Mundart. Mit "Babbeldasch" zeigt die ARD sich experimentiertfreudig. Doch auf Twitter sind die Meinungen ziemlich einhellig: Das war nichts.
tkr

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