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"Tatort" aus Frankfurt: Zwischen "Nafris" und Nazis: Dieser Krimi diagnostiziert die Gegenwart

2017 lieferte die "Tatort"-Folge Land in unserer Zeit" eine zutreffende Bestandsaufnahme der deutschen Gegenwart - und zeigt eine Gesellschaft, die immer stärker auseinanderdriftet.

Tatort aus Frankfurt

Hauptkommissarin Anna Janneke (Margarita Broich) versucht, aus Vera (Jasna Fritzi Bauer, l.) etwas herauszubekommen, doch deren Mitbewohnerin Juliane (Anna Brüggemann, r.) überwacht sie ständig.

Worum geht's in diesem "Tatort"?

Beim Brandanschlag auf einen Friseursalon kommt eine junge Auszubildende ums Leben. Kurz zuvor hatte es Streit gegeben. Zwei Friseurinnen hatten die Nordafrikaner vertreiben wollen, die vor dem Laden rumlungern und Drogen verticken - und mussten sich dafür als "Nazi Bitch" beschimpfen lassen. Alles weist darauf hin, dass der Dealer John Aliou (Warsama Guled) den tödlichen Molotowcocktail geworfen hat. Doch die Kommissare haben Zweifel. Sie ermitteln im Umfeld des Salons - und landen schnell in der rechten Szene. 

Warum lohnt sich der Krimi?

"Kein schöner Land in dieser Zeit" heißt ein berühmtes Volkslied, das zu Beginn dieser "Tatort"-Folge erklingt, die den Titel "Land in dieser Zeit" trägt - die ersten beiden Worte des Liedes wurden gestrichen. Das hat seinen Grund: Schön ist hier nichts. Wir sehen ein Deutschland, das innerlich gespalten ist und wo die Menschen nicht mehr zueinander finden. Hier die deutschen Ladenbetreiber, die ihre Fremdenfeindlichkeit immer hemmungsloser zur Schau stellen. Dort kriminelle Zugewanderte, die 2017 sogar die Kölner Polizei pauschal als "Nafris" diffamiert hat. Dazwischen die Frankfurter Kommissare, die immer größere Probleme haben, ihre liberalen Werte durchzusetzen. Ein trauriger Film, der zudem anschaulich zeigt, welche Geländegewinne rechtes Gedankengut in den zurückliegenden Monaten erzielen konnte. Die Szene hat dazugelernt, gibt sich nicht mehr als offen rassistisch zu erkennen, sondern bezeichnet sich verharmlosend als "ethno-pluralistisch". "Ich hab doch überhaupt nichts gegen die", sagt die von Jasna Fritzi Bauer grandios verkörperte Friseurin. "Ich halte halt nichts von Vermischung der Ethnien. Jedes Volk soll da bleiben, wo es ist."

Was stört?

Die Verantwortlichen haben sich nicht entschieden, welchen Ton sie treffen wollen: Wollen sie lustig sein wie Münster oder ernst wie Köln? Das ist schade: "Land in dieser Zeit" ist ein eindringlicher, berührender Film. Die immer wieder auftauchenden Kaspereien mit singenden Kommissaren und dem Ernst Jandl rezitierenden Chef rauben der Handlung einen Teil der Intensität und wirken komplett fehl am Platz.

Die Kommissare?

Nach anfänglichen Schwierigkeiten arbeiten Paul Brix (Wolfram Koch) und Anna Janneke (Margarita Broich) immer besser zusammen. Zudem haben sie mit Jonas (Isaak Dentler) einen Kollegen, der ihnen die Drecksarbeit abnimmt. Nur ihr lyrisch veranlagter Chef Fosco Cariddi (Bruno Cathomas) ist doch arg gewöhnungsbedürftig. Die Macher sollten den Humor künftig lieber den Teams in Münster oder Weimar überlassen und sich stattdessen aufs Erzählen spannender, relevanter Geschichten konzentrieren.

"Tatort" ein- oder ausschalten?

Auch wenn der Film aufgrund der uneinheitlichen Tonalität letztlich nicht rundum gelungen ist: Wer etwas über die Zustände im Deutschland des Jahres 2017 erfahren will, sollte diesen Film unbedingt einschalten.

"Land in dieser Zeit" wurde erstmals am 8. Januar 2017 ausgestrahlt. Die ARD wiederholt diese "Tatort"-Folge am 5. Oktober um 22 Uhr.

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.