VG-Wort Pixel

TV-Auftritt bei "Beckmann" Maddies Eltern geben Hoffnung nicht auf


Erstmals traten die Eltern der seit 2007 verschwundenen Maddie im deutschen Fernsehen auf. Bei "Beckmann" sprachen sie über die Hoffnung, ihre Tochter zu finden. Die Einschaltquote blieb bescheiden.

Die Eltern der verschwundenen Madeleine "Maddie" McCann sind am Donnerstag erstmals in einer deutschen Fernsehsendung zu Gast gewesen. In der ARD-Talkshow "Beckmann" (22.45 Uhr) sprachen die Briten Kate und Gerry McCann ausführlich über das Verschwinden ihrer Tochter im Portugal-Urlaub vor vier Jahren, wie die zuständige Agentur vorab mitteilte. "Wir können Madeleine nicht alleine finden, wir brauchen Hilfe", sagten sie. Der Gang an die Öffentlichkeit sei ihre einzige Chance.

Die Eltern hoffen nach wie vor, ihre Tochter lebend zu finden. "Es gibt keine Beweise, dass ihr etwas zugestoßen ist. Wir geben die Hoffnung nicht auf." Das Ehepaar zog bei "Beckmann" einen Vergleich: "Der Fall von Natascha Kampusch ist ein Beispiel, wie unglaublich die Szenarien sein können. Als Eltern kann man nicht aufgeben, bis man weiß, was passiert ist." Kate McCann sagte: "Wir wissen nicht mehr über das Geschehen als vor vier Jahren. Außer, dass wir inzwischen ein paar Dinge ausschließen können."

An diesem Freitag erscheint das Buch "Madeleine. Das Verschwinden unserer Tochter und die lange Suche nach ihr" von Kate McCann auf Deutsch.

Die McCanns hatten bereits am Dienstag in der "Bild"-Zeitung Auskunft über ihr Seelenleben gegeben: "Unsere Hoffnung ist, dass Madeleine bei jemandem ist, der sie liebt."

Die Quote war eher dürftig: Im Schnitt schalteten 960.000 Zuschauer (6,7 Prozent Marktanteil ab 22.45 Uhr) die Sendung ein.

kgi/DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker