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Der Entführungsfall Natascha Kampusch wird noch einmal aufgerollt. Nach Informationen des stern soll eine neue Ermittlungsgruppe der Polizei gebildet werden. Damit reagieren die österreichischen Behörden auf den Abschlussbericht einer Untersuchungskommission zu den bisherigen Ermittlungen. Er stellt der Polizei ein vernichtendes Zeugnis aus. stern.de veröffentlicht Auszüge.
Natascha Kampusch - sie hauste acht Jahre in einem Verlies. Wohl kaum jemand kann die Leiden der Inzest-Opfer von Amstetten so gut nachvollziehen wie sie. Doch beim Betroffenheitsgespräch mit Birgit Schrowange war unklar: Inszeniert oder therapiert Kampusch sich?
Ein Jahr nach der Befreiung hat das österreichische Fernsehen eine große Dokumentation über Natascha Kampusch ausgestrahlt. ORF-Journalist Christoph Feurstein gab einen tiefen Einblick in ihr Leben ohne Verlies und die Probleme mit den Medien.
Der Entführungsfall Natascha Kampusch sorgt weiter für Wirbel: Angebliche "Wegschau-Befehle" bei den Ermittlungen, Gerüchte um Vernichtung von Bildmaterial und neu aufgetauchte Dokumente werfen neue Fragen auf. Besonders brisant: Es gibt angeblich Hinweise auf Mittäter. Nun äußerte sich Kampusch selber.
Er kennt Natascha Kampusch wie kaum ein Zweiter: Der ORF-Journalist Christoph Feurstein trifft das Entführungsopfer regelmäßig. Ein Jahr nach dem Ende ihrer Gefangenschaft berichtet Feurstein im stern.de-Interview, wie Natascha versucht, ins wirkliche Leben zurückzufinden.
Der Fall Natascha Kampusch wird komplett neu aufgerollt. Endlich, erscheint doch vieles an den damaligen Ermittlungen der Behörde in Österreich schlichtweg unfassbar. Die wichtigste Frage lautet jetzt: Hatte Wolfgang Priklopil einen Komplizen?
Natascha Kampusch versuchte, ihr öffentliches Bild zu kontrollieren. Doch viele Fragen blieben offen, die Neugier der Menschen ungestillt. Ihr Weg ins Alltagsleben wird immer schwerer.
3096 Tage war sie im Kellerverlies gefangen: Für eine ARD-Dokumentation kehrte Natascha Kampusch in das Haus ihres Entführers Wolfgang Priklopil zurück. Aus nachgespielten Szenen und Interviewsequenzen wird der Kriminalfall rekonstruiert. Doch viele Fragen bleiben unbeantwortet.
Wie stark hat die Entführung Natascha Kampusch traumatisiert? Im stern-Interview spricht der Traumatologe Eberhard Schulz über die erstaunliche Stärke, die manche Kinder nach Jahren des Missbrauch und der Gefangenschaft zeigen.
Wolfgang Priklopil, der Natascha Kampusch entführte und jahrelang gefangen hielt, soll bereits vor diesem unglaublichen Fall ein kleines Mädchen sexuell missbraucht haben. Die junge Frau hatte erst im November 2008 Anzeige erstattet. Priklopil hatte sich 2006 das Leben genommen, nachdem Natascha Kampusch die Flucht gelungen war.
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Natascha Kampusch war das Opfer einer der bekanntesten und längsten Freiheitsentziehungen der neueren Geschichte Österreichs. Die damals zehnjährige Österreicherin wurde 1998 vom Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in Wien entführt und länger als acht Jahre in seinem Haus in Strasshof gefangen gehalten. Als Kampusch 2006 im Alter von 18 Jahren fliehen konnte, führte ihr plötzliches Auftauchen zu einem weltweiten Medienecho. Kampusch moderierte 2008 eine eigene Talkshow mit dem Namen Natas...