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Österreich: Zehn Jahre nach der Inzest-Hölle: So geht es Josef Fritzls Tochter heute

Josef Fritzls Tochter Elisabeth war 24 Jahre Sklavin des eigenen Vaters, eingesperrt im Keller des Hauses. Vor zehn Jahren verstörte die Aufdeckung des Falls die Welt. Österreich galt in den Medien als Hort des Bösen.

Links: Horror-Haus von Amstetten Rechts: Gesicht von Josef Fritzl

Heute vor zehn Jahren, am 26. April 2008, kamen Josef Fritzls Verbrechen ans Tageslicht. 24 Jahre lang hatte der damals 73-Jährige seine Tochter Elisabeth in einem Keller gefangen gehalten und mit ihr sieben Kinder gezeugt. Der Fall sorgte weltweit für Entsetzen. 

Ein apricotfarbener Anstrich, eine gründliche Renovierung, ein gepflegter Rasen hofseitig – nichts erinnert mehr an das "Horror-Haus" von Amstetten in Österreich. Ein Gastwirt hat das Anwesen Ende 2016 für 160 000 Euro erworben und die Wohnungen vermietet. Normalität am Ort des Bösen. "Man kann es nicht ewig leer stehen lassen. Wir müssen Leben hineinbringen", meinte der neue Besitzer damals. In dem Haus in der Ybbsstraße spielte sich eines der unglaublichsten Verbrechen der Kriminalgeschichte ab. 24 Jahre lang hielt sich dort der Elektrotechniker Josef Fritzl seine eigene Tochter in einem Kellerverlies als Sklavin, zeugte mit ihr sieben Kinder. Heute vor zehn Jahren flog das Verbrechen auf und sorgte weltweit für Schlagzeilen. 

Vom "Opa-Monster", vom "Hort des Bösen", von "Neurosen und Wahnsinn" war in internationalen Medien die Rede. Zwei Jahre nach dem Fall Natascha Kampusch, die jahrelang in einem Kellerverlies bei Wien von ihrem Entführer festgehalten worden war, galt Österreich wieder als Land grausamer Verbrechen.

"Täglich standen dutzende Übertragungswagen am Tatort, sicher mehr als 100 Journalisten waren da"

"Täglich standen dutzende Übertragungswagen am Tatort, sicher mehr als 100 Journalisten waren da", erinnert sich Polizist Karl Gschöpf im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Negativ-Presse war so gewaltig, dass Kanzler Alfred Gusenbauer schon daran dachte, eine Kampagne zur Aufhellung des düsteren Images der Alpenrepublik zu starten. 

Das unfassbare Doppelleben des Josef Fritzl begann Anfang der 1980er Jahre. Der verheiratete Mann baute im Keller seines Hauses ein sechzig Quadratmeter großes Gefängnis, mit insgesamt acht zum Teil fünfhundert Kilogramm schwere Türen mit Fernbedienung gesichert. "Dann hab ich alles schalldicht zugepflastert in dem Bunker", sagte er nach seiner Verhaftung. Am 28. August 1984 lockte er seine damals 18-jährige Tochter Elisabeth in den Keller, betäubte sie und sperrte sie mit Handschellen gefesselt ein.

In den nächsten vierundzwanzig Jahren sah sie kein Tageslicht mehr, wurde von ihrem Vater wieder und wieder vergewaltigt, gebar sieben Kinder. Ein im Keller geborener Sohn starb wegen einer Atemwegs-Erkrankung knapp drei Tage nach der Geburt ohne medizinische Hilfe. Fritzl verbrannte die Leiche im Heizkessel.

Das Verschwinden seiner Tochter erklärte der eiskalt wirkende Fritzl gegenüber seiner Frau und Nachbarn ganz einfach: Sie sei wohl bei einer Sekte und durchgebrannt. Bei den Behörden meldete der Vater seine Tochter als vermisst.

Das eigene Haus wurde zum Ort des Doppellebens des heute 83-Jährigen. Zwei Söhne und eine Tochter lebten mit ihrer Mutter im Keller. Die drei anderen Kinder nahm der Vater mit nach oben zu seiner Frau. Das Auftauchen der Babys erklärte Fritzl seiner Frau damit, dass die vermisste Tochter die Babys im Haus abgelegt habe.

Warum merkten die Nachbarn der Familie nichts? 

Allein die mysteriöse Herkunft der drei Kinder hätte Nachbarn in der 24.000-Einwohner-Stadt alarmieren müssen, kommentierten Beobachter im In- und Ausland. "Die Mitbewohner hätten etwas bemerken müssen, klar, wir alle müssen wachsamer sein und sensibel reagieren, wenn ungewöhnliche Dinge passieren. Ist es das, was man aus dem Fall Amstetten lernen kann? Es wäre wenigstens etwas", schrieb die Münchner "Abendzeitung" damals.

Fritzl galt als Familien-Despot, der mit seiner Herrschsucht alle tyrannisierte und kontrollierte. Daher glaubten die Behörden später auch den Aussagen, dass seine ihm ausgelieferte Ehefrau keine Ahnung von den Vorgängen im Keller hatte. Dort hatte der handwerklich begabte Fritzl mit Dämm-Material jeden Laut nach außen erstickt. "Wir haben unglaubliche Lärm-Tests im Keller gemacht", sagte Franz Polzer, Chef des niederösterreichischen Landeskriminalamts. "Das Verlies war so isoliert - da drang kein Laut nach außen."

Ein Arzt gab den entscheidenen Tipp

Das Verbrechen flog erst auf, als die 19-jährige Tochter/Enkelin aus dem Keller lebensgefährlich erkrankte und von Fritzl in eine Klinik gebracht wurde. Ein Arzt wurde misstrauisch und gab der Polizei den entscheidenden Tipp. Schon kurz vor seiner Festnahme hatte Fritzl die Mutter seiner Kinder aus dem Keller geholt.

Polizist Gschöpf erinnert sich noch gut an die erste Begegnung mit den Opfern. "Elisabeth wirkte wie eine sehr starke, sehr gefestigte Frau, sehr fixiert auf ihre Kinder", erzählt der heute 61-Jährige. Damals waren er und einige Kollegen beauftragt, Elisabeth und ihre Kinder in den ersten Wochen in einer Klinik vor Neugierigen zu beschützen. "Sie war kein Zombie, sondern eine große, schlanke, fesche Frau, komplett normal", so sein Eindruck über einen Menschen, der sich 24 Jahre lang auf der Fläche einer fensterlosen Zwei-Zimmer-Wohnung mit nur 1,70 Meter Höhe bewegt hatte. Am frühen Morgen sei er mit seinen Schützlingen oft im Park der Klinik spazieren gegangen. Für die drei Kinder war es die erste Begegnungmit der Natur. "Es waren berührende Momente", so Gschöpf.

Im Prozess, der von 200 Reportern aus aller Welt verfolgt wurde, lautete die Anklage auf Mord durch Unterlassen, Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, schwere Nötigung, Sklaverei und Blutschande. Das Urteil war wenig überraschend: Lebenslange Haft. Nach Darstellung von Fritzls Anwalt war der Wunsch nach einer Zweitfamilie ein wichtiges Motiv für das Handeln seines Mandanten.

So ergeht es Josef Fritzl und dessen Tochter heute

Über Fritzl und seine Haftbedingungen will sich das österreichische Justizministerium nicht äußern. "Er befindet sich in Haft", lautet die karge Antwort. Zeitungen berichteten, dass Fritzl als verachteter Inzest-Täter im Hochsicherheitsgefängnis Stein dauernd vor möglichen Attacken anderer Gefangener beschützt werden müsse.

Das Kellerverlies wurde 2013 mit 300 Tonnen Spezialbeton verfüllt. Der heute 52-jährigen Elisabeth, die an einem unbekannten Ort in Österreich lebt, und ihren Kindern geht es nach dem Eindruck von Gschöpf gut. "Sie haben noch was aus ihrem Leben gemacht", sagt er. 

Trailer zur Netflix-Doku "Casting JonBenét": Der mysteriöse Mordfall JonBenét


ky/Matthias Röder / DPA
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg