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TV-Tipp 12.8.: "Crazy Heart": Jeff Bridges, Schauspielgott

Man muss seine Musik nicht mögen, aber man muss Jeff Bridges als abgewrackten Countrymusiker Bad Blame sehen. So einfach ist das manchmal. "Crazy Heart" ist unser TV-Tipp des Tages.

"Crazy Heart"
20.15 Uhr, RTL Nitro

MUSIKERDRAMA Ganz ehrlich: Country-Musik ertrage ich nur schwer bis gar nicht. Doch heute Abend werde ich dieses Problem mal geflissentlich überhören und mir das Musikerdrama "Crazy Heart" auf RTL Nitro anschauen. Die Geschichte des abgehalfterten und alkoholkranken Countrymusikers Bad Blame (was für ein Name!), der durch die Beziehung zu einer bodenständigen Lokaljournalistin wieder Lebensmut schöpft verspricht Schauspielerkino der Spitzenklasse. Jeff Bridges wurde für seine Darstellung als charmantes, egozentrisches, selbstzerstörerisches Whiskey-Wrack mit dem Oscar ausgezeichnet. Und Maggie Gyllenhaal, die die Reporterin Jean spielt, ist sowieso immer wunderbar. Das reicht mir schon.

Doch vielleicht werde ich bei der Musik gar nicht so sehr leiden müssen. Ich lese gerade, dass die Songs aus "Crazy Heart", die Bridges übrigens selbst singt, zu großen Teilen aus der Feder von T Bone Burnett stammen. Dessen Soundtracks zur Coen-Groteske "O Brother Where Art Thou" und vor allem zu #http://blogs.stern.de/seriendialog/true-detective-wie-gut-ist-das-denn/;"True Detective"# fand ich sogar richtig gut. Der Fernsehabend wird ja immer besser!

Ein TV-Tipp von Ralf Sander, Redakteur beim stern


Und das ist an diesem Tag noch sehenswert:

"Gasland"
20.15 Uhr, Arte


DOKUMENTARFILM US-Filmemacher Josh Fox untersucht die Folgen des Frackings: Wie gefährlich ist die Gasfördermethode, bei der Chemiewasser in die Erde gepresst wird? Fox befragt Betroffene und Experten und schockiert mit entflammbarem Trinkwasser. Oscar-nominiert. (bis 22.00)

"The Beatles – A Hard Day’s Night"
22.00 Uhr, Bayern


MUSIKKOMÖDIE Der erste von Richard Lesters legendären Beatles-Filmen: die junge Superstar-Band mit Flausen im Kopf auf der Flucht vor hysterischen weiblichen Fans. – Der hemmungslos alberne und schlichtweg geniale Musikclip-Vorläufer war 1964 seiner Zeit weit voraus. (bis 23.25)

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