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Vorbericht "Tatort - Tödliche Souvenirs": ... und jeden Tag stirbt ein Tourist

Nachdem sich der Wiener "Tatort"-Sonderermittler Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) zuletzt mit der Chinesenmafia herumschlagen musste, gibt es nun eine hochsommerliche Wiederholung aus Tirol mit Roswitha Szyszkowitz in der Rolle der frischgebackenen Polizeioffizierin Stefanie Gschnitzer.

Und das in der Hochsaison: Der Tiroler Fremdenverkehrsort Lahnenberg wird von einer Mordserie aus seiner sommerlichen Betriebsamkeit gerissen. "Jeden Tag ein neues Opfer - Die Polizei machtlos", meldet die Tiroler Zeitung. Weil die zahlreichen Gäste um ihr Leben fürchten und jeder glaubt, selbst möglicherweise das nächste Opfer zu werden, reisen immer mehr Erholungssuchende ab. Schließlich will man aber auch nicht unbedingt dort Urlaub machen, wo gemordet wird.

Umso höher ist der Druck, der auf den Ermittlern Eisner (Krassnitzer) und Gschnitzer (Szyszkowitz) lastet. Da der Täter täglich einen präzise geplanten Mord an einem Touristen begeht, werden die Recherchen zu einem Wettlauf mit der Zeit. Allen Morden ist gemeinsam, dass die Opfer Gäste des "Alpenhotels" waren - und bei jedem wird ein Souvenir in Form einer Schneekugel gefunden.

Naturgemäß konzentrieren sich die Nachforschungen der Kriminalisten auf den Lahnenberger "Hotelkaiser" Markus Kofler (Alexander Strobele) und dessen Familie. Koflers Vater hat sich in Ablehnung des modernen Massentourismus bereits vor Jahren in die Berge zurückgezogen. Auch bei diesem Fremdenverkehrskrimi schnitzte der Tiroler Felix Mitterer wieder einen deftigen Heimat-"Tatort", nicht zuletzt Dank des dazugehörigen giftig eingefärbten Tiroler Lokalkolorits und -dialekts.

hw/Teleschau / TELESCHAU
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