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"Wer stiehlt mir die Show?" Fazit zur zweiten Staffel: Shirin überraschte, Teddy drehte erst spät auf

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Joko Winterscheidt kann sich auf eine weitere Staffel "Wer stiehlt mir die Show?" freuen
© Pro7
Mit einem Sieg für Joko Winterscheidt endete die zweite Staffel von "Wer stiehlt mir die Show?". Die Quizsendung auf ProSieben überzeugte auch dieses Mal - und das, obwohl sie mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.

Spätestens zum Staffelfinale hatte Joko Winterscheidts Quizsendung "Wer stiehlt mir die Show" erneut ihre optimale Anziehungskraft entfaltet: Die Spiele waren überraschend anders und unterhaltsam, die Kandidat:innen mittlerweile bestens aufeinander eingespielt - und das, obwohl Shirin David in der letzten Folge ausfiel. Die Rapperin hatte sich in der Sendung zuvor am Knöchel verletzt, bekam Bettruhe verordnet. Für sie sprang Panlina Rojinski ein, die die Show schon als Teilnehmerin der ersten Staffel kannte. Es war keine leichte Aufgabe, denn Shirin David hatte sich in den vergangenen Wochen zur Sympathieträgerin und Publikumsliebling entwickelt.

Die 26-Jährige überzeugte mit ihrer herzlichen Schlagfertigkeit. Wirkte sie in den ersten Folgen noch unsicher und schien sich für ihre Antworten fast entschuldigen zu wollen, wurde sie später souveräner. Am Ende überraschte David sogar in einer Folge mit einem Sieg im Finale. Dass sie dann in der von ihre moderierten Ausgabe einen Dönerstand aufbauen ließ und genüsslich mampfte, während die anderen sich die Köpfe zerbrachen, bleibt ein Highlight der Show.

Bastian Pastewkas Gala-Abend war ein Höhepunkt bei WSMDS

Überhaupt wird "Wer stiehlt mir die Show" immer dann besonders spannend, wenn eine der Kandidat:innen es schafft, Winterscheidt zu besiegen und die kommende Sendung übernehmen darf. In der ersten Staffel sorgte etwa die Folge moderiert von Thomas Gottschalk für starke Einschaltquoten. Dieses Mal stach der Galaabend von Bastian Pastewka hervor. Der Komiker führte im Stil der großen Samstagabendshows von früher durch die Quizfragen, trat im Smoking und mit Tänzerinnen auf. Auch er ist ein Gewinner der Sendung, denn man fragte sich mehr als einmal, warum Pastewka mit seinem Talent und Humor aktuell sonst nicht im TV zu sehen ist.

Bastian Pastewka überzeugt mit nostalgischer TV-Gala

Etwas schwieriger hatte es der dritte Promi-Kandidat in dieser Staffel, Teddy Teclebhran. Der Comedian hielt sich anfangs merklich zurück, schied oft früh aus. Erst als er sich traute, den klassischen Spielverlauf zu stören und mit seiner Situationskomik zu arbeiten, fand auch er seine Rolle. Spätestens in den letzten beiden Folgen drehte Teddy auf, übernahm als Kunstfigur Percy mit Perücke etwa kurzzeitig die Moderation eines Spiels oder brachte Publikum und Kolleg:innen mit improvisierten Songs - oft derber Natur - zum Lachen. 

Fazit: Shirins Unfall, Teddys Aufwärmphase - die zweite Staffel von "Wer stiehlt mir die Show?" hatte mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, räumte diese aber souverän aus dem Weg. Am Schluss gewann noch einmal Joko Winterscheidt das Spiel, widmete seinen Sieg der verletzten Shirin David. ProSieben hat bereits die dritte Staffel angekündigt.

sst

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