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Brad Pitt mit eigener Möbel-Kollektion Ein Stuhl für 45.000 Dollar


Schon bald können wir uns auf Stühlen räkeln, die von Brad Pitt entworfen wurden: Der Schauspieler ist unter die Möbel-Designer gegangen. Doch für die Stücke muss man tief in die Tasche greifen.

Hollywood-Star und Design-Fan Brad Pitt, 48, wird zum Möbel-Designer. Wie das Branchenblatt "Architectural Digest" in seiner neuen Ausgabe berichtet, bringt der Schauspieler zusammen mit dem Möbelhersteller Frank Pollaro seine erste Kollektion auf den Markt. Zu Pitts Entwürfen zählen unter anderem Esstische, Stühle, ein überdimensionales Bett und eine Marmor- Badewanne für zwei Personen. Die Modelle sollen erstmals vom 13. bis 15. November in New York gezeigt werden.

Schon seit den frühen 1990er Jahren habe er mit Ideen für Gebäude und Möbel gespielt und diese aufgezeichnet, sagte Pitt der Zeitschrift. Wie sein Design- Partner Pollaro sei er von handwerklichen Details und bester Qualität "besessen", erklärte der Hollywood-Star. Inspiriert hätten ihn besonders die Architekten Charles Rennie Mackintosh und Frank Llyod Wright.

Den Anstoß für die Kollektion habe Pollaro gegeben, der bei einem Besuch auf Pitts Zeichnungen aufmerksam wurde. "Ich fragte ihn: 'Warum setzen wir ein paar dieser Sachen nicht in die Tat um?'", erinnert sich der Möbelhersteller. "Brad meinte, dass das Spaß machen könnte."

Pitt bleibt Schauspielerei treu

Pitts Möbel werden in limitierter Auflage erhältlich sein und Käufer einiges kosten. Pläne für erschwinglichere Modelle gibt es angeblich auch: "Wir könnten einen Stuhl, für den wir 45.000 Dollar verlangen, gleichzeitig für einen Bruchteil davon verkaufen", gab der Verlobte von Angelina Jolie preis.

Die Schauspielerei will Pitt für diese Tätigkeit aber nicht an den Nagel hängen. "Lasst uns mal nichts überstürzen", antwortete er auf Nachfrage. Pollero ist sich jedoch sicher: "Ich glaube, wir werden das hier noch lange Zeit machen."

Pitt zeigt schon lange Interesse für Architektur und Design. Nach Hurrikan "Katrina" setzte er sich im zerstörten New Orleans für einen umweltfreundlichen Wiederaufbau ein. Der Hobby-Architekt sponserte unter anderem einen Wettbewerb unter Architekten, Umweltschützern und Stadtplanern.

kave/DPA/Bang DPA

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