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"Jeffrey Epstein: Stinkreich": Neue Netflix-Doku über Jeffrey Epstein: Zeuge belastet Prinz Andrew schwer

Prinz Andrew dürfte sich langsam Sorgen machen. In einer neuen Netflix-Dokuserie über seinen guten Freund Jeffrey Epstein wird der Royal von einem Zeugen schwer belastet. 

Prinz Andrew Virginia Roberts
Netflix

Der Fall um den mittlerweile verstorbenen Multimillionär Jeffrey Epstein ist noch lange nicht auserzählt. Nun startet am 27. Mai die Netflix-Dokuserie "Jeffrey Epstein: Stinkreich". In vier Folgen wird erzählt, wie Epstein sein Geld und seine Macht dazu genutzt hat, junge Mädchen zu missbrauchen.

Prinz Andrew, der mit dem Unternehmer eng befreundet war, wird seit längerem vorgeworfen, ebenfalls Sex mit einer Minderjährigen gehabt zu haben: Virginia Roberts. Die heute 36-Jährige erhob Ende vergangenen Jahres erneut schwere Vorwürfe gegen den Sohn der Queen. 

"Jeffrey Epstein: Stinkreich": Zeuge belastet Prinz Andrew

Andrew versuchte sich derweil in einem desaströsen BBC-Interview zu verteidigen, stritt darin alles ab und verhaspelte sich dabei völlig. In der neuen Netflix-Doku kommt jetzt allerdings ein neuer Zeuge zu Wort. Steve Scully behauptet in der Streaming-Produktion, den Royal gemeinsam mit der damals 17-Jährigen gesehen zu haben. Pikant, immerhin behauptet Andrew, nie Zeit mit dem Mädchen verbracht zu haben.

Scully sagt außerdem, der Prinz habe das Mädchen geküsst und ihr an den Hintern gefasst. All das soll sich am Pool von Epsteins Luxusvilla abgespielt haben. "Sie war jung und hatte kein Oberteil an. Sie waren mit dem Vorspiel beschäftigt. Er packte sie und rieb sich an ihr", sagt der Zeuge.

"Wie ein Kind hinter einem Elternteil"

Virginia Roberts' Anwalt David Boies bezeichnet die Aussage Scullys als "sehr bedeutend". Scully hatte bereits im Februar der britischen Zeitung "The Sun" geschildert, was er in Epsteins Anwesen gesehen hat. Dem Blatt sagte er aber auch, Roberts habe sich damals in keiner Weise gewehrt.

Epstein-Fall vor Gericht: Mutmaßliches Opfer bekräftigt Vorwürfe gegen Prinz Andrew

Als Scully, der als Telefon- und Internettechniker für Epstein arbeitete, im Haus auf die beiden getroffen sei, wäre ihm erst aufgefallen, wie jung das Mädchen war. "Sie stand wie ein Kind hinter einem Elternteil", verriet er der "Sun". "Ich hatte das Gefühl, dass es nicht angemessen war." In der Dokuserie kommen neben Scully auch weitere mutmaßliche Epstein-Opfer zu Wort. 

Quelle: "The Sun"

ls