Am 28. Februar befand sich Elena Miras (33) mit ihrer siebenjährigen Tochter Aylen auf dem Rückweg von Thailand in ihr Heimatland Schweiz. Der Ausbruch des Irankriegs und die gesperrten Lufträume über Dubai und Abu Dhabi sorgten aber dafür, dass sie mehrere Tage in Abu Dhabi festsaß. Der Aufenthalt war für die Reality-Bekanntheit traumatisch, weshalb sie eine Therapie plant.
Am Dienstag konnte Miras einen Flieger in die Heimat besteigen. In einer Instagram-Fragerunde gibt sie jetzt an, das Erlebte langsamer zu verarbeiten als erwartet. "Ich merke gerade selbst, dass mich das alles mehr beschäftigt, als ich gedacht habe. Aktuell erschrecke ich bei jedem Geräusch und mein Körper ist noch sehr angespannt", schreibt sie. Deshalb wolle sie eine Therapie in Anspruch nehmen, "um darüber zu sprechen und das Ganze richtig zu verarbeiten".
Stark bleiben für ihre Tochter
Während des Aufenthalts in Abu Dhabi habe sie "sehr große Angst" gehabt, schildert Miras in einer weiteren Instagram-Story. Für ihre Tochter habe sie aber stark sein müssen, die ebenfalls keine leichte Zeit gehabt habe: "Aber Kinder sind stärker, als man denkt. Ich habe einfach versucht, ihr Sicherheit zu geben und ihr zu zeigen: Mama ist da, egal was passiert." Auch beim Rückflug habe sie noch Angst gehabt, "die Erleichterung kam erst richtig, als wir die Gefahrenzone verlassen haben."
Für Influencer, die die Lage in Dubai und Abu Dhabi öffentlich herunterspielen, zeigt die einstige Dschungelcamperin kein Verständnis. Wer selbst dort feststecke, "fühlt sich einfach hilflos und verzweifelt", betont sie. Für die noch immer Gestrandeten in der Region fordert Miras rasche Hilfe.
Auf Social Media hatte Elena Miras, die schon öfter offen über ihre psychologische Behandlung gesprochen hat, ihre Follower am Wochenende regelmäßig über die Lage vor Ort auf dem Laufenden gehalten. So berichtete sie etwa von chaotischen Zuständen am Flughafen, von fehlenden Informationen von ihrer Fluggesellschaft sowie von Bombenalarm und Raketen über der Stadt. "Es ist so beängstigend, wenn man dann nach oben schaut und das alles sieht", erklärte der Realitystar damals. Es sei alles "sehr depressiv".