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Auf der Autobahn A5: Miss-Germany-Kandidatin gerät in wilde Schießerei

Auf dem Heimweg nach der Miss-Germany-Wahl will die Kandidatin Luana Rodriguez bei einem Unfall Erste Hilfe leisten. Stattdessen gerät "Miss Norddeutschland" in eine Schießerei.

Luana Rodriguez wurde bei der Miss-Germany-Wahl Achte.

Luana Rodriguez wurde bei der Miss-Germany-Wahl Achte.

Nach der Wahl zur Miss Germany im Europapark Rust nahe Freiburg ist eine der Kandidatinnen auf der Heimfahrt fast in eine Schießerei auf der Autobahn geraten - durch Zufall. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Laut "Bild"-Zeitung hat sich das Ereignis so zugetragen: Ein Pärchen in einem Golf bremst einen Audi mit drei Männern in der Nacht zu Sonntag aus, wobei sich die Fahrzeuge berühren. Das Auto des Paars verlässt die A5 - der Fahrer verliert jedoch die Kontrolle über seinen Wagen und bleibt stehen. Die Männer aus dem anderen Auto haben derweil die Verfolgung aufgenommen und stellen den Mann und die Frau zur Rede. Plötzlich geben die Unbekannten mehrere Schüsse ab und flüchten zu Fuß.

Durch Zufall am falschen Ort

Luana Rodriguez, die amtierende Miss Norddeutschland, hält kurz nach dem Unfall an, um zu helfen - da sieht sie nach eigenen Angaben zwei Personen, die über die Leitplanke springen und über die Felder davon laufen. "Es waren ein Mann und eine Frau. Einer verlor auf der Flucht einen Schuh", sagte Rodriguez laut "Bild".

Ein Freund von Rodriguez will die Flüchtenden zu Fuß verfolgen, lässt aber davon ab, als auch er mit einer Waffe bedroht wird. "Mein bester Freund, der mit mir im Auto war, ist noch hinterher gerannt. Er wurde bedroht und hat mir gesagt, dass die Insassen betrunken und aggressiv waren", sagte Rodriguez.

Die Gründe für den Vorfall sind noch unklar.

tis/DPA / DPA