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"Mission: Impossible III": Platz da, hier kommt Mutti!

Von Zurückhaltung kann bei Tom Cruise keine Rede sein: In New York brauste er im Feuerwehrauto, Hubschrauber und Motorboot an, in L.A. kutschierte er Katie Holmes im Bugatti vors Kino.

Heutzutage gehört eine weltweite Premierentour für einen Blockbuster samt Superstar zum Standardrepertoire. Doch das, was Tom Cruise für seinen neuen Film "Mission: Impossible III" inszenierte, sucht seinesgleichen. An nur einem Tag besuchte er in New York nicht nur drei Premieren seines Actionfilms, sondern reiste auch noch medienwirksam mal im Feuerwehrauto, Hubschrauber, Motorrad und in der U-Bahn an. Und damit sich die Medien auch zum Fan-Screening am Donnerstag in Los Angeles, einen Tag nach den offiziellen Premieren, noch rummeln, zog Cruise noch ein Ass aus dem Ärmel und brachte seine Verlobte und frischgebackene Mutter Katie Holmes mit.

Zu Beginn des Premieren-Parcours umkreiste Cruise den Times Square in einem Feuerwehrauto und kündigte dann vom Dach des Löschfahrzeugs ein Lied seines Kumpels Kanye West in der MTV-Sendung "Total Request Live", einer Art Wunschkonzert, an. Rapper West singt den Titel "Impossible" auf dem Sountrack von "M:I:3". Danach rotierte Cruise im Helikopter über Manhattans Wolkenkratzer, schwang sich auf einen Chopper, brauste damit zum "Tribeca Performing Arts Center" und verteilte dort bereitwillig Küsse und Umarmungen an schmachtende Fans. Weiter ging's im sportlichen Mustang zum Yachthafen, von wo aus er im Motorboot nach Harlem schoss - hundert Blocks flussaufwärts. Im dortigen "Magic Johnson Theater" ließ er mit der adretten Moderatorin Julissa seine Hüften kreisen.

"Er ist halt ein großer Junge"

Den Weg zur letzen Premiere des Tages legte er in einer U-Bahn zurück, die seine Filmcrew exklusiv für ihn und Co-Star Laurence Fishburne gemietet hatte. Schlappe 10.000 Dollar kostete die einfache Fahrt, die ihn zu seinen Schauspielkollegen Robert De Niro und Keri Russell ins Ziegfeld Theater brachte. Letztere kommentierte Cruises Enthusiasmus: "So ist er eben - eine Art großer Junge."

In L.A. überraschte die Gefährtin

Zur Premiere in Los Angeles fuhr der Superstar dann zwar auch im windschnittigen Bugatti vor, doch die eigentliche Überraschung war nicht das Gefährt, sondern die Beifahrerin: Ganz galant half Cruise seiner Verlobten Katie Holmes aus dem tiefer gelegten Sportwagen, die sich erstmals nach der Geburt von Tochter Suri der Öffentlichkeit zeigte. In Stilettos und schwarzem Seidenkleid posierte Holmes auf dem roten Teppich und lächelte tapfer alle Gerüchte weg. So hatte die britische Boulevard-Zeitung "Daily Mail" von einem Ehevertrag berichtet, der Holmes bei einer Heirat mit Cruise 32 Millionen Euro zuspricht - wie auch immer die Ehe endet. Im Falle einer Scheidung würde Holmes sogar weitere 20 Millionen Euro von Cruise erhalten, dem die "Daily Mail" ein Vermögen von 365 Millionen nachsagt. Damit auch Tochter Suri nicht zu kurz kommt, soll für sie bereits ein Fonds mit 11,5 Millionen angelegt worden sein.

Minus 20 Kilo in zwei Monaten

Ausgehandelt habe den lukrativen Vertrag Katie Holmes' Vater, der praktischerweise ein bekannter Scheidungsanwalt ist. Der, so schreibt die Zeitung weiter, sei nicht nur unglücklich über die schnelle Konvertierung seiner Tochter vom Katholizismus zu Scientology, sondern auch über den Fitness-Trainer, den Cruise für seine Tochter anheuerte. Der soll ihr dabei helfen, bei der Hochzeit wieder rank, schlank und "die schönste Braut aller Zeiten" zu sein. Für die angeblich angestrebten 20 Kilo hat sie etwas weniger als zwei Monate Zeit, denn der Hochzeitstermin, so weiß der britische "Mirror", sei auf den 1. Juli festgelegt.

Claudia Pientka