Nach dem plötzlichen Tod des US-Schauspielers Peter Greene (1965-2025) im vergangenen Dezember hat die Gerichtsmedizin in New York City nun offizielle Details zur Todesursache bekannt gegeben. Entgegen ersten Spekulationen wurde der Tod des 60-Jährigen als tragischer Unfall eingestuft.
Untersuchungsergebnisse der Gerichtsmedizin
Wie das US-Portal "TMZ" unter Berufung auf die Gerichtsmedizin berichtet, verstarb Greene an den Folgen einer Schussverletzung im Bereich der linken Achselhöhle. Die Kugel verletzte die Oberarmarterie, die maßgeblich für die Blutversorgung des Arms und der Hand verantwortlich ist. Die Behörden klassifizieren den Vorfall offiziell als Unfall. Demnach habe sich der Schuss versehentlich gelöst.
Peter Greene war Mitte Dezember 2025 leblos in seiner Wohnung in Manhattan aufgefunden worden. Ein Nachbar hatte die Polizei alarmiert, nachdem über einen längeren Zeitraum ununterbrochen laute Musik aus Greenes Apartment zu hören war und niemand auf Klopfen reagierte. Im Rahmen einer Wohlgehensprüfung verschafften sich Polizeibeamte Zutritt zur Wohnung und konnten nur noch den Tod des Schauspielers feststellen.
Einer der markantesten Bösewichte Hollywoods
Peter Greene erlangte in den 1990er-Jahren vor allem durch seine Darstellung charismatischer Bösewichte Kultstatus. Zu seinen bekanntesten Rollen zählen die des Mafia-Bosses Dorian Tyrell in "Die Maske" (1994) neben Jim Carrey, die Rolle des "Zed" in Quentin Tarantinos Meisterwerk "Pulp Fiction" (1994) und die des Redfoot in "Die üblichen Verdächtigen" (1995).
Darüber hinaus wirkte er in Produktionen wie "Training Day" (2001) und "Der Kautions-Cop" (2010) mit. Mit seinem markanten Auftreten galt er als einer der profiliertesten Charakterdarsteller für düstere und komplexe Rollen. Peter Greene wurde 60 Jahre alt.