Abgewatscht - der Promi-Wochenrückblick Mimi mag's echt, Mel Gibson rassig


Ihre Brüste sind nach eigenen Angaben echt: Mimi, Tochter von Marius Müller-Westernhagen, hat sich für den "Playboy" ausgezogen und lästert über die Busen-Konkurrenz. Die ist so zahlreich, dass auch der als Ehemann geschasste Mel Gibson eine "Rassig-Russin" abbekommt.
Von Stefan Mielchen

Hunde sind auch nur Menschen. Und so ergeht es dem neuen Familienmitglied Bo Obama künftig wie allen außer Mutti: Ins Bett von Barack darf nur Michelle - und sonst niemand! Kaum zu glauben bei einem US-Präsidenten, der als Nachfolger Kennedys gehandelt wird. Der ließ ja bekanntlich auch nichts anbrennen. Trotzdem muss der kleine Schwarze leider draußen bleiben. Auch wenn der Portugiesische Wasserhund ziemlich süß ist und Bo sein Herrchen kurzzeitig aus den Schlagzeilen verdrängte. Reiner Zufall? Die Vorstellung des First Wollknäuels, das der Weltöffentlichkeit nun den Kopf verdreht, lenkt zumindest schön davon ab, dass Obama CIA-Agenten straffrei laufen lässt. Sie hatten Geständnisse erpresst, indem sie ihre Opfer unter Wasser tauchten. Mr. President findet, sie hätten "in gutem Glauben" gehandelt. Und schon ist Obama auf den Hund gekommen.

So weit war Mel Gibson schon länger. Gattin Robyn verlor nach 28 Jahren Ehemartyrium den Glauben an die gemeinsame Zukunft und beendete in dieser Woche die Passionsspiele - Scheidung! Mel mochte einfach nicht vom Messwein lassen. Und so soff er sich die Verhältnisse derart schön, dass er schließlich über ein Verhältnis stolperte. Die "Rassig-Russin" ("Bild") Oksana Pochepa ist 28 Jahre jünger und betonte daher schon mal vorsorglich: "Es ist ernst, und ich hoffe, dass unsere Verbindung echt und stark ist und lange hält." Rührend, zumal ihr aktueller Song in der russischen Hitparade anderes vermuten lässt. Er heißt "Morgen ohne dich".

Puffbesitzer statt Promis bei Premiere

Ohne Promis verlief in Essen jetzt die Premiere des Kinofilms "Kopf oder Zahl". Man fragte sich, wo mehr Knast versammelt war - auf der Leinwand oder auf dem roten Teppich? Zweifelhafte Frauen trugen ihre künstlichen Üppigkeiten ohne Büstenhalter durchs Bild, Puffbesitzer zeigten sich an der Seite des passend in Zuhälteroptik gekleideten Profisäufers Michael Ammer, während Michaela Schaffrath so wild posierte wie weiland Gina. Und Claude-Oliver Rudolph hatte derart kleine Augen, dass er die Sonnenbrille selbst im Kino nicht abnahm. Die an dem Film beteiligten Großschauspieler Heinz Hoenig, Martin Semmelrogge und Jenny Elvers-Elbertzhagen blieben dem Spektakel lieber fern. In dieser Gesellschaft wären allerdings selbst sie positiv aufgefallen.

Und auch Edi Britt hätte hier bestens hergepasst, das Nachbarschaftsluder aus den "Desperate Housewifes". Denn auch ihr Vorbau bringt jeden handelsüblichen BH an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Unvergessen die Szenen, in denen Edi mitten auf der Wisteria Lane erst ihr Auto und dann sich selbst shampoonierte. Doch die Blondine mit dem waffenscheinpflichtigen Fahrgestell hat sich in der Serie eher runter- als hoch geschlafen. Nachdem sie dort alles flachgelegt hatte, was sich nicht wehren konnte, wurde Edi diese Woche aus der Serie gestrichen - Finanzkrise! Die Verzweiflung der künftigen Hausfrau Nicolette Sheridan, die Edi verkörperte, dürfte sich indes in Grenzen halten. Pro Folge kassierte sie zuletzt zwischen 100.000 und 200.000 Dollar.

Geld, das auch Michael Jackson gut hätte gebrauchen können. Der King of Pop stoppte in letzter Sekunde die Versteigerung seiner Memorabilien. Schätzungsweise 12 Millionen Dollar hätte der Plunder bringen können, doch irgendwie schaffte es der Sänger, den Schlussverkauf in eigener Sache doch noch abzuwenden. Selbst eine Wachsfigur von Jacko stand in dem bizarren Auktionskatalog. Selbstverständlich komplett - mit Nase.

Mimis Brüste noch nicht vor dem Verfallsdatum

Etwas dazu verdienen musste sich offenbar auch Mimi, die Tochter von Marius Müller-Westernhagen. Die 22-Jährige zog sich für den neuen Playboy aus, aber nicht allein, um ihr Taschengeld aufzubessern. Madame hatte natürlich eine Mission: "Ist doch auch mal schön, wenn sich Prominente ablichten lassen, deren Brüste echt sind und noch nicht kurz vor dem Verfallsdatum stehen." Eine interessante Selbstwahrnehmung. Fragt sich, in welcher Promi-Kategorie die gute Mimi sich da sieht: A, B oder C?

Das Verfallsdatum des Gehirns von Tom Kaulitz scheint derweil überschritten zu sein. Der Musiker von Tokio Hotel hatte in dieser Woche offenbar so gut getankt, dass der 19-Jährige einem weiblichen Fan tüchtig eine schallerte. Zumindest behauptet sie das. Aber dass Frauen von Musikern grün und blau geschlagen werden, scheint ja spätestens seit Rihanna salonfähig zu sein. Wie gut, dass es da noch echte Vorbilder gibt. Polit-Casanova und Hobbysänger Silvio Berlusconi etwa steigt selbst im Erdbebengebiet der Abruzzen noch jedem Rock nach. Einer Rettungsärztin säuselte er inmitten des Elends ins Ohr: "Von ihnen würde ich auch gerne wiederbelebt werden." Die Umschwärmte fühlte sich keineswegs belästigt, sondern nahm den quicklebendigen Ministerpräsidenten noch in Schutz: "Er hat doch nur versucht, galant zu sein." Nee, is' klar! Macht macht erotisch, wir verstehen. Auch der Führer soll privat ja sehr charmant gewesen sein.


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