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Außergerichtliche Einigung Lindsay Lohan zahlt sich aus der Affäre


Die Rechnung kommt spät, bewahrt Lindsay Lohan aber vor neuerlichen Auftritten vor Gericht: Nachdem sie vor fünf Jahren betrunken durch Los Angeles fuhr, drohten drei Mitfahrer mit einer Klage.

Eine nächtliche Spritztour in einem fremden Auto kommt US-Schauspielerin Lindsay Lohan, 25, fünf Jahre nach dem Vorfall vermutlich teuer zu stehen. Drei Männer, die damals unfreiwillig mitfuhren, hatten sie anschließend auf Schadenersatz verklagt. Wie das Promi-Portal "Tmz" berichtete, bestätigten die Anwälte beider Seiten am Mittwoch, dass sie sich außergerichtlich geeinigt hätten. Über die Höhe der Entschädigung wurde zunächst nichts bekannt.

Lohan habe "ihr Leben in Gefahr gebracht", argumentierten die Männer, als sie 2008 in Los Angeles die Klage einreichten. Ein Jahr zuvor waren sie bei einer Party im kalifornischen Malibu nach eigenen Angaben zufällig auf die Schauspielerin gestoßen. Nach einem Streit mit ihrer Assistentin sei sie betrunken in das Auto gestiegen, in dem die Männer gesessen hätten. Lohan habe das Steuer ergriffen und mit den unfreiwilligen Passagieren auf der Rückbank das Auto ihrer Assistentin verfolgt. Die Fahrt endete in Santa Monica vor einer Polizeiwache mit der Festnahme der jungen Frau.

Lohans damaliger Anwalt sprach 2008 von einer "absurden" Klage. "Diese Typen hatten die Nacht ihres Lebens", sagte Ed McPherson damals. Sie hätten Spaß gehabt, seien zwischendurch kurz ausgestiegen und dann wieder mit Lohan weitergefahren.

Das Vorfall war einer von vielen Alkohol- und Drogenverstößen der Schauspielerin. Wegen Verletzung ihrer Bewährungsauflagen musste Lohan bis zum Frühjahr Therapiesitzungen besuchen und Sozialdienste ableisten. Erst seit kurzem steht sie wieder vor der Kamera. In dem Fernsehfilm "Liz & Dick" spielt sie die Hollywood-Ikone Elizabeth Taylor.

ono/DPA DPA

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