Bärbel Schäfer "Ich kann endlich wieder atmen"


Als eine Art Befreiungsschlag hat TV-Moderatorin Bärbel Schäfer die öffentliche Liebeserklärung von Michel Friedman empfunden. "Ich fühlte mich wie zugeschnürt", sagte sie in einem Interview. Wie es mit ihrer Beziehung weitergehe, wisse sie noch nicht.

Die Fernsehmoderatorin Bärbel Schäfer weiß noch nicht, wie ihre Beziehung zu ihrem bisherigen Lebensgefährten Michel Friedman weitergehen wird. Sie werde Friedman nach seiner öffentlichen Liebeserklärung am vergangenen Dienstag erst wieder am nächsten Wochenende treffen, sagte Schäfer der "Welt am Sonntag". Friedmans Erklärung sei eine Art Befreiungsschlag gewesen. "Ich fühlte mich wie zugeschnürt. Jetzt kann ich endlich wieder atmen", wird Schäfer zitiert.

"Es war nett, was Du zu uns gesagt hast"

Die Moderatorin sagte, Friedman habe sich bei ihr privat schon zuvor entschuldigt. Als Reaktion auf Friedmans Worte am Dienstag habe sie ihn angerufen und sachlich mit ihm über seinen Auftritt gesprochen. "Es war nett, was Du zu uns gesagt hast", habe sie ihm dann noch gesagt.

Ihr Bruder Martin sagte der Zeitung, das Bekanntwerden von Friedmans Drogenkonsum und seiner Kontakte mit Prostituierten sei ein großer Schock für seine Schwester gewesen. "Bärbel ist weder spießig noch weltfremd. Der größte Schock war sicher, dass sie von anderen Frauen hören musste. Das hat sie umgeworfen", wird Martin Schäfer zitiert.

Stille und Sport

Vier Wochen lang sei sie unfähig gewesen zu arbeiten. "Sie suchte Stille und die Familie. Auch Sport hat ihr geholfen. Natürlich hat sie geweint. Aber wenn es brennt, wird sie eher ruhig. Dann muss man sie allein lassen", sagte Bärbels Bruder. In der vergangenen Woche sei sie zum ersten Mal wieder bei der Arbeit gewesen. "Sie lacht, albert und ist langsam wieder die Bärbel, die wir kennen", sagte Schäfer dem Blatt zufolge.


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