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Beerdigung: Jackson angeblich heimlich beigesetzt

Er liegt angeblich in einem anonymen Grab auf dem Forest-Lawn-Friedhof in Los Angeles: Eine englische Zeitung berichtet, dass Michael Jackson heimlich beerdigt worden sein soll.

Popstar Michael Jackson soll einem Zeitungsbericht zufolge bereits heimlich beigesetzt worden sein. Wie das britische Boulevardblatt "Daily Mirror" am Montag berichtete, fand der einstige "King of Pop" seine letzte Ruhestätte auf dem Prominentenfriedhof Forest Lawn in Hollywood Hills. Das amerikanische "People"-Magazin meldete allerdings, die Beerdigung stehe erst in Kürze bevor. Zunächst sei ein Familientreffen geplant.

Der "Mirror" schrieb, bei der heimlichen Bestattung des Sängers sei auf jegliche Zeremonie verzichtet worden, Fans seien nicht in der Nähe gewesen. "Michael ist schon zur letzten Ruhe gelegt worden, aber außer der Familie und dem Friedhofsmanagement kennt niemand die genaue Stelle", zitierte das Blatt eine nicht näher genannte Quelle aus dem Umfeld des Friedhofs.

Das "People"-Magazin berichtete dagegen, der Familienrat habe bisher noch eine Entscheidung über die letzte Ruhestätte treffen können, weil die Geschwister Tito und Janet sowie Vater Joe derzeit nicht in Los Angeles seien.

Verwirrung herrschte auch über die Behauptung des früheren britischen Kinderstars Mark Lester, 51, er sei der leibliche Vater von Jacksons Tochter Paris. Die Familie des "King of Pop" wies die Behauptung zurück. Lester seien "die Worte im Mund umgedreht worden", zitierte "People" einen Vertrauten. Familienanwalt Londell McMillan sagte: "Die Geschichte ist nur eine weitere unbewiesene und sinnlose Behauptung."

Patenonkel: "Ich habe Michael mein Sperma gegeben."

Lester, der Patenonkel der drei Jackson-Kinder Prince ,12, Paris, 11, und Blanket, 7, hatte der britischen Boulevardzeitung "News of the World" gesagt: "Ich habe Michael mein Sperma gegeben, damit er Kinder haben kann - und ich glaube, Paris ist meine Tochter." Der 51-Jährige hat sich dem Bericht zufolge auch bereiterklärt, einen Vaterschaftstest zu machen, um die Wahrheit herauszufinden.

Jacksons Freund Uri Geller stützte im britischen Fernsehsender GMTV diese Version. "Ich habe keinen Grund, an Marks Geschichte zu zweifeln, denn ich erinnere mich, wie mir Michael vor vielen Jahren in New York sagte, dass Mark ihm helfen solle, ein Kind zu zeugen", sagte Geller. Der langjährige frühere Familien-Anwalt Brian Oxman erklärte dagegen: "Ich habe von Michael immer gehört, dass (er selbst) der Vater der Kinder ist, und ich glaube Michael."

Jackson war am 25. Juni mit 50 Jahren unerwartet an Herzversagen gestorben. Auslöser war vermutlich das gefährlichen Narkosemittel Propofol. Das endgültige Ergebnis der Autopsie wurde bisher noch nicht veröffentlicht.

DPA / DPA