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BORIS BECKER: Boris' teuerste Sekunden seines Lebens

»Das war eine Aktion, die dauerte fünf Sekunden«, so Boris Becker über den Sex mit Anna Ermakowa. Trotzdem wird's teuer für ihn: Er muss Unterhalt für die gezeugte Tochter zahlen.

Boris Becker und das Fotomodell Angela Ermakowa haben sich vor einem Londoner Zivilgericht auf die Unterhaltszahlungen für ihre gemeinsame Tochter Anna Ermakowa geeinigt. Der Vorsitzende Richter Robert Johnson gab bekannt, Becker habe sich zu einer »vernünftigen, wenn nicht sogar großzügigen Regelung« für seine uneheliche Tochter bereitgefunden. Nähere Einzelheiten wurden »im Interesse des Kindes« nicht bekannt gegeben.

Becker nicht anwesend

Ermakowa äußerte sich nach Abschluss der Verhandlungen nicht zu den Fragen der zahlreichen Reporter. Lächelnd stieg sie in ein Taxi und fuhr davon. Becker war in London nicht erschienen. Sein Medienagent Robert Lübenoff hatte bereits im Vorfeld mitgeteilt, die Anwesenheit Beckers sei weder angeordnet worden noch erforderlich.

»Samenraub« kein Thema mehr

Dem Gericht zufolge hat der frühere Tennisstar seine »Verpflichtungen anerkannt«. Nach einem Gentest im Februar hatte Becker sich zu der Vaterschaft bekannt und versprochen, für seine Tochter zu sorgen. Sie war bei einer kurzen Begegnung mit Ermakowa in der Besenkammer des Prominentenlokals »Nobu«gezeugt worden. Besonders brisant: Becker behauptet, dass es nur zu Oralsex gekommen sei, seitdem kursiert das Gerücht vom angeblichen Samenraubs Ermakowa.

Ermakowa forderte zehn Millionen

»Das war eine Aktion, die dauerte fünf Sekunden«, sagte Becker in der ARD jüngst über das Stelldichein. Und er fügte hinzu: »Das ist ein Fehler, der mich ein Leben lang verfolgen wird.« In der Tat werden diese fünf Sekunden jetzt teuer für ihn. Becker soll nach Zeitungsberichten angeboten haben, für Anna 25.000 Mark pro Monat zu zahlen bis zu deren 18. Lebensjahr, das sind rund 5,4 Millionen Mark. Angela Ermakowa hatte zehn Millionen Mark gefordert.