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Boris Becker: Boris plaudert aus der Beziehungshölle

Jetzt spricht er doch über seine Ex: Boris Becker hat in einem großen Zeitungs-Interview überraschende Details der Trennung von Sandy Meyer-Wölden preis gegeben. Demnach habe sie sich von ihm per SMS getrennt. Erst der Auftakt zur täglichen Trennungs-Seifenoper.

Von Jens Maier

Zu seinem Privatleben sage er fast nie etwas, "nur wenn es brennt", teilte Boris Becker am Donnerstagabend den Reportern mit. Der Ex-Tennis-Profi war nach Dubai gereist, um an der spektakulären Eröffnungs-Party der ersten künstlichen Insel "The Palms" vor der Küste des Emirats teilzunehmen. Fragen zu seiner Trennung von Sandy Meyer-Wölden wollte er nicht beantworten. Also alles in Ordnung im Hause Becker? Von wegen! Nur einen Tag später wird klar: Bei Boris brennt es lichterloh.

Seit Bekanntgabe der Trennung von Sandy Meyer-Wölden am 4. November hatte Becker geschwiegen, jetzt überrascht er die Öffentlichkeit mit teilweise pikanten Details zum Ende der Beziehung mit der 25-Jährigen. Einer "Bild"-Reporterin hatte Becker, der sich am Abend so wortkarg gab, bereits im Vorfeld ein Interview gegeben. "Boris - Die Wahrheit über unsere Trennung" ist am Freitag auf der Titelseite der Boulevard-Zeitung zu lesen.

"Mir geht es gar nicht gut. Die letzten drei Wochen waren die Hölle", teilt Becker im Interview mit. Meyer-Wölden habe per SMS mit ihm Schluss gemacht. "Am Freitagabend des 31. Oktober bekam ich von Sandy eine von vielen SMS, in der sie mir definitiv gesagt hat, dass jetzt Schluss, aus, vorbei sei. Um sicherzustellen, wie ernst ihr diese Botschaft war, hat sie mir noch fünf weitere SMS mit ähnlichem Inhalt geschickt. Ich war vollkommen überrascht", sagte Becker. Die Beziehung sei daran zerbrochen, dass beide immer wieder "über Grundlegendes" stritten, "leider ohne Ergebnis", lässt der 40-Jährige die Öffentlichkeit weiter wissen.

Das Interview ist offenbar eine Reaktion auf Meyer-Wöldens Aussagen in der Öffentlichkeit, sie sei von der Trennung überrascht worden und sei enttäuscht, was den Schluss zuließ, Becker habe sich von ihr getrennt. "Das ist totaler Unsinn", sagte Becker im "Bild"-Interview. Auf seiner Seele sei "herumgetrampelt" worden. Auch dass bereits ein Hochzeitstermin feststand, wie Meyer-Wölden behauptete, verneinte Becker: "Wir hatten keinen fixen Termin, keinen definitiven Ort und erst recht kein Brautkleid."

Fortsetzung folgt am Samstag

Nach 16 Tagen Schweigen scheint das Interview nur der Auftakt gewesen zu sein. "Morgen lesen Sie in Bild…", steht am Ende des Interviews und kündigt weitere Details aus dem Beziehungsdrama an. "Wie er um die Beziehung kämpfte", erfahren die Leser am Samstag. Was ein bisschen nach Rache an Sandy aussieht, ist in Wahrheit eine tägliche Trennungs-Seifenoper, die beiden Medien-Präsenz garantiert und zum medialen Groß-Ereignis aufgebauscht wird.

Denn damit auch Sandy Meyer-Wölden der Plauder-Stoff nicht ausgeht, erschien Becker mit Lily Kerssenberg - die den Hintereingang benutzt hatte - zur Dubai-Party. Angeblich ist die Ex-Freundin inzwischen "nur eine gute Freundin". Ob Sandy das auch so sieht? Wir werden es bestimmt erfahren.