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Trennung von Lilly: "Nicht mehr auf einer Wellenlänge": Boris Becker über das Ende seiner Ehe

Im Mai dieses Jahres gaben Boris und Lilly Becker nach 13 gemeinsamen Jahren das Ende ihrer Beziehung bekannt. Jetzt zieht der 51-Jährige in einem Interview Bilanz - und nennt Gründe für das Liebes-Aus.

Lilly und Boris Becker waren 13 Jahre ein Paar, neun davon verheiratet

Lilly und Boris Becker waren 13 Jahre ein Paar, neun davon verheiratet

DPA

Boris Becker und seine Noch-Ehefrau Lilly werden Weihnachten nicht gemeinsam feiern. "Das ist ausgeschlossen", sagte er der Zeitschrift "Bunte" auf die Frage, ob das Ex-Paar sich über die Feiertage zusammenraufen werde. "Aber wir lieben beide unseren Sohn und versuchen, ihm eine schöne Zeit zu bieten." Wie sie die Feiertage genau aufteilen, sei noch nicht geklärt. "Ich habe Vertrauen in Lilly und mich, dass wir die richtige Lösung für Amadeus finden."

"Wir stammen aus komplett verschiedenen Welten"

Ihr Beziehung sei nach 13 gemeinsamen Jahren - neun davon verheiratet - gescheitert, weil sie nicht mehr auf einer Wellenlänge gelegen hätten, so der 51-Jährige. "Ihre und meine Lebensanschauung, unsere Prioritäten haben irgendwann nicht mehr zusammengepasst. (...) Wir stammen aus komplett verschiedenen Welten. Anfangs war das reizvoll, irgendwann hat man den anderen nicht mehr verstanden und das macht es unmöglich, zusammenzubleiben", sagte Becker.

Er gibt zu, dass sich seine zweite Frau und er bereits seit Längerem emotional voneinander entfernt hätten. "Wenn man nur noch unterschiedlicher Meinung ist, gehen irgendwann Liebe, Leidenschaft und Respekt verloren." Das Ende ihrer Ehe hätten sie auch schon 2017 und nicht erst im Mai dieses Jahres verkünden können, räumt der Ex-Tennisspieler ein.

Lilly und Boris Becker waren einander gleichgültig

Das Thema Geld habe bei ihrer Trennung keine Rolle gespielt, beteuert Becker. Vielmehr hätten er und seine Frau sich am Ende einfach nicht mehr verstanden und nicht mehr vertraut. "Wir waren nicht mehr der erste Ansprechpartner füreinander – das ist das Ende einer Beziehung, wenn der andere einem gleichgültig wird", resümiert der vierfache Vater.

Trotz aller Schwierigkeiten blickt Becker in dem "Bunte"-Interview nicht mit Groll zurück. "Ich finde nicht, dass wir gescheitert sind", sagte er der Zeitschrift. Er habe zehn Jahre mit seiner ersten Frau Barbara und 13 Jahre mit Lilly zusammengelebt. "Das muss man erst mal schaffen", so der 51-Jährige. "Klar hatte auch ich mit 25 die Idealvorstellung, bis ans Lebensende mit derselben Frau zusammenzubleiben. Aber das Leben kam dazwischen."

Sein Fazit: "Ich möchte die Zeit auf keinen Fall missen." Und Becker schließt nicht aus, ein drittes Mal vor den Traualtar zu treten. "Ich werde es ganz langsam angehen lassen. Und wenn ich dann irgendwann die Richtige finde, schließe ich auch nicht aus, noch einmal zu heiraten."

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jum/DPA
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