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Brad Pitt und Angelina Jolie: Die Glocken bleiben erstmal still

Bei sechs Kindern soll es fürs Erste bleiben: Angelina Jolie plant für die zweite Jahreshälfte 2011 keine weiteren Adoptionen. Eine heimliche Hochzeit mit ihrem langjährigem Freund Brad Pitt sei ebenfalls nicht angedacht.

Angelina Jolie und Brad Pitt wollen es offenbar etwas ruhiger angehen lassen. Im Interview mit der US-Ausgabe der "Vanity Fair" wischte die Schauspielerin Gerüchte über eine kurz bevorstehende Trauung mit ihrem Freund Brad Pitt beiseite. "Es steht keine heimliche Hochzeit an. Ich bin auch nicht schwanger. Und ich adoptiere momentan nicht", stellte die 36-Jährige klar.

Stattdessen plauderte Jolie ausgiebig über ihr Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey", das am 23. Dezember in die US-Kinos kommen soll. "Weil das so eine tolle Erfahrung war, denkt er [Brad], dass ich jetzt im Umgang mit anderen Regisseuren ungeduldig sein werde - was ich ja schon bin", so Jolie. Als Kritiker sei der 47-Jährige allerdings nur wenig hilfreich gewesen: "Er war eine große Stütze. Aber es ist schwierig, die Person, die du liebst, vom Kritiker zu unterscheiden, also denke ich nicht, dass er bei der Sache ein faires Urteil fällen kann."

"In the Land of Blood and Honey" erzählt eine Liebesgeschichte zu Zeiten des Bürgerkrieges in Bosnien-Herzegowina, der zwischen 1992 und 1995 auf dem Balkan tobte. Jolies Regiedebüt hatte im vergangenen Jahr heftige Proteste hervorgerufen. Grund waren Gerüchte über die Filmhandlung, die im Oktober 2010 durchgesickert waren. Demnach sollte der Film die Liebe einer jungen muslimischen Frau zu ihrem serbischen Vergewaltiger thematisieren. Bosniens Kulturminister Gavrilo Grahovac hatte Jolie daraufhin die Drehgenehmigung entzogen. Erst, nachdem Grahovac das Filmskript gelesen hatte und sich die Gerüchte als falsch herausgestellt hatten, durfte Jolie weiterdrehen.

jwi/Bang
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