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Brustkrebs: Kylie Minogue noch diese Woche im OP

Die an Brustkrebs erkrankte Pop-Diva Kylie Minogue wird noch in dieser Woche in Australien operiert. Möglicherweise steht ihr danach allerdings eine Chemotherapie bevor.

Die Heilingschancen für Kylie Minogue stehen gut: Noch in dieser Woche wird die Sängerin in Melbourne operiert werden und derzeit auf den Eingriff vorbereitet. Sie durchlaufe die entsprechenden Untersuchungen, teilte das Management der 36-jährigen mit. Den Eingriff werde einer der führenden Spezialisten des Landes vornehmen. Bisherige Tests hätten bestätigt, dass der Krebs in einem sehr frühen Stadium und damit vermutlich auf die Brust begrenzt sei.

Kylie bedankt sich bei ihren Fans

Minogue bedankte sich in einer kurzen Erklärung bei ihren Fans für die überwältigende Anteilnahme und Unterstützung in den vergangenen Tagen. "Ich will euch versichern, dass ich gut versorgt bin. Olivier (Minogues Freund) ist an meiner Seite, und es sind auch eine Menge Freunde und Verwandte bei mir", hieß es in der Erklärung. Zugleich appellierte sie an ihre Fans, für Brustkrebsopfer zu spenden, statt ihr Blumen zu schicken. Die Nachricht von der Erkrankung der weltberühmten und erfolgreichen Sängerin hatte weltweite Anteilnahme und großes Medieninteresse ausgelöst.

Möglicherweise Chemotherapie

Nach Angaben des Nationalen Brustkrebszentrums kann Brustkrebs in einem frühen Stadium in der Regel operativ entfernt werden. Dies geschieht entweder durch Herausschneiden des Tumors, falls er klein genug ist, oder durch Entfernen der gesamten Brust. Danach ist in der Regel eine Strahlen- und möglicherweise eine Chemotherapie erforderlich.

Minogue hatte ihre Erkrankung am Dienstag öffentlich gemacht und ihre Konzerte im Rahmen der "Showgirl Tour" in Asien und Australien abgesagt. Brustkrebs ist in Australien anders als in Großbritannien und den USA die Krebsart, die am häufigsten zum Tod führt. In Australien wird die Krankheit bei fast 12.000 Frauen pro Jahr diagnostiziert. Bei Frauen im Alter Minogues ist die Krankheit allerdings selten.

DPA, Reuters, AP / AP / DPA / Reuters
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