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Bullock-Ehemann Jesse James: "Ich wollte erwischt werden"

Jesse James, Noch-Ehemann von Schauspielerin Sandra Bullock, hat in einem Fernsehinterview erstmals über seine Affären gesprochen. Der 41-Jährige bezeichnete sich selbst als "meistgehassten Mann der Welt" und bedauerte erneut, sein "fantastisches Leben" weggeworfen zu haben.

Sandra Bullocks Noch-Ehemann Jesse James trauert seiner Ehe mit der Oscar-Gewinnerin und ihrem frisch adoptierten Baby nach. In dem ersten Interview nach Bekanntwerden seiner zahlreichen Affären sagte James, er habe ein "recht fantastisches Leben, tollen Erfolg und eine Ehe aus eigenen Stücken weggeworfen". In dem Interview mit dem Sender ABC, das am Dienstagabend (Ortszeit) ausgestrahlt wurde, beschrieb sich James als "meistgehassten Mann der Welt".

Über Bullocks Rolle als Adoptivmutter des knapp fünf Monate alten Louis sagte James, dies sei eines der erstaunlichsten Dinge gewesen, die er je erlebt habe. Das habe seine Liebe zu ihr vertieft. "Sie ist wie ein Fisch im Wasser. Sobald sie das Baby in ihren Armen hatte, war das automatisch und erstaunlich", sagte James. Das Paar habe Weihnachten 2009 erfahren, dass die Adoption bewilligt wurde. Baby Louis, das Kind schwarzer Eltern aus New Orleans, sei an Neujahr zu ihnen gekommen. Die Hautfarbe des Babys sei ihnen völlig egal gewesen, sagte James. Bullock hatte sich während der knapp fünfjährigen Ehe als Stiefmutter um James' drei Kinder gekümmert.

Im März, kurz nach Bullocks Oscar-Ehrung, hatten Zeitungen von mehreren Affären ihres vier Jahre jüngeren Ehemannes berichtet. James hatte sich "für die Schmerzen", die er seiner Familie angetan habe, öffentlich entschuldigt, allerdings nie die Affären selbst zugegeben. "Ich wusste, dass ich schließlich erwischt werde, und ich glaube, ich wollte erwischt werden", sagte James jetzt in dem TV-Interview. "Als ich es tat, wusste ich, dass es schrecklich ist, und ich fühlte mich schrecklich." Sandra sei in der Vergangenheit immer wieder misstrauisch gewesen, fuhr der 41-Jährige fort. "Aber ich habe gelogen, ich habe mich aus der Sache herausgelogen. Ich habe alle über alles belogen, sogar mich selbst." Statt seine Frau zu beschützen, habe er ihr großen Schaden zugefügt. "Es ist fürchterlich, und sie wird lange darunter leiden".

DPA/AP / AP / DPA
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