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Ex-Hochspringer: Tod mit 49 - Carlo Thränhardt trauert um seine Ehefrau

Sie wurde nur 49 Jahre alt: Constanze Linge-Thränhardt, Ehefrau des früheren Hochspringers Carlo Thränhardt, ist gestorben. Sie hinterlässt einen Sohn.

Carlo Thränhardt

Der frühere Hochspringer Carlo Thränhardt trauert um seine Frau.

Picture Alliance

"Wer einen Fluss überquert, muss die eine Seite verlassen": Mit diesem Spruch des indischen Freiheitskämpfers Mahatma Ghandi hat sich Carlo Thränhardt von seiner Frau verabschiedet. Er steht über dem Text der Traueranzeige, die der frühere Hochspringer in der "Süddeutschen Zeitung" geschaltet hat.

Constanze Linge-Thränhardt ist mit nur 49 Jahren verstorben. In diesem August hätte sie ihren 50. Geburtstag gefeiert, doch dieses Jubiläum wird die Kieferorthopädin nun nicht mehr erleben. Sie verstarb am 9. Januar aus nicht bekannten Gründen. 2010 heiratete die Medizinerin Carlo Thränhardt, mit dem sie zuvor lange ehelos liiert war. Neben ihrem Ehemann hinterlässt die 49-Jährige ihren 19 Jahre alten Sohn Dion. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt.

Carlo Thränhardt gehörte in den 1980er Jahren zu den besten deutschen Hochspringern und war gleichzeitig einer der bekanntesten deutschen Leichtathleten jener Jahre, woran auch seine charakteristische blonde Langhaarfrisur ihren Anteil hatte.

Carlo Thränhardt ist zweifacher Olympia-Teilnehmer

1984 und 1988 nahm er für Deutschland an den Olympischen Spielen in Los Angeles und Seoul teil, wo er zwei Mal unter die besten Zehn sprang. 1983 wurde er Halleneuropameister, vier Mal holte er bei den Halleneuropameisterschaften die Silbermedaille, einmal gewann er Bronze. Zudem wurde er zwei Mal Deutscher Meister im Hochsprung. 1988 stellte er einen Hallenweltrekord auf.

Nachdem er 1993 seine aktive Karriere beendet hatte, versuchte er sein Glück als TV-Moderator und Buchautor. Der Erfolg dürfte sich in Grenzen gehalten haben, denn 2004 nahm der frühere Spitzensportler an der ersten Staffel des Dschungelcamps teil. Eine Sendung, die damals gesellschaftlich noch nicht akzeptiert war und als "Trash-TV" eingestuft wurde.

Carlo Thränhardt verdient mittlerweile auch als Sportler wieder Geld. Seit 2015 gehört er zum Trainer- und Betreuerstab des Davis Cup Teams, wo er als neuer Fitness- und Mentalcoach eingesetzt wird.

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che
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.