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Neue Sicht auf Mutterrolle: Caterina Scorsone spricht über Tochter mit Down-Syndrom – und hat eine wichtige Botschaft

"Grey's Anatomy"-Star Caterina Scorsone hat in einem Podcast Intimes über ihr Leben mit ihrer Tochter Paloma erzählt. Erst durch das Kind mit Down-Syndrom habe sie gelernt, worauf es als Mutter wirklich ankomme. 


Caterina Scorsone und ihre Tochter Paloma

"Mein Verständnis von meiner Mutterrolle hat sich komplett verwandelt, es hat sich geöffnet", sagt Scorsone. 

Schauspielerin Caterina Scorsone ist den meisten als taffe "Grey's Anatomy"-Ärztin Amelia Shepherd bekannt. In ihrem Privatleben kümmert sie sich vor allem um ihre beiden Töchter: Eliza, 6, und Paloma, 2. Paloma wurde mit Trisomie 21, dem Down-Syndrom, geboren. 

Scorsone geht schon immer offen damit um, auf ihrem Instagram-Account postet sie für ihre 1,9 Millionen Abonnenten viele Fotos aus dem Leben mit ihrer kleinen Tochter. Nun hat sie auch in einem Podcast mit dem US-Portal "mother.ly" über das Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom gesprochen. 

Darin erklärt die Schauspielerin, dass sie das Down-Syndrom ihrer Tochter vor allem als Chance und nicht als Krankheit betrachtet. Für sie sei es gar "das heilsamste Geschenk gewesen, das das Universum mir hätte machen können". Denn: Erst durch Paloma habe sie gemerkt, dass sie ihre andere Tochter Eliza aus den falschen Gründen geliebt habe.

"Ich habe meine Tochter für die falschen Qualitäten geliebt" 

"Ich habe sie geliebt, weil sie so clever war, so schön und so lustig, für äußere Eigenschaften", erzählt Scorsone. Jetzt habe sich ihre Sicht auf die Mutterrolle komplett geändert. "Mein Verständnis für meine Rolle als Mutter hat sich geöffnet", sagt Scorsone. Sie habe immer gedacht, als Mutter sei es vor allem ihre Aufgabe, ihre Kinder für das Leben "auszurüsten", indem sie sie gut erziehe und ihnen möglichst viele Fähigkeiten verleihe.

Die Diagnose ihrer Tochter habe sie deshalb zunächst aus der Bahn geworfen. Sie war besorgt, ihre Tochter könne nicht in der Gesellschaft mithalten. Nun aber habe sie verstanden, dass es nicht ihre Hauptaufgabe sei, Paloma besonders viele Fähigkeiten mitzugeben oder sie besonders gut zu erziehen, sondern etwas anderes: Dafür zu sorgen, dass sich ihre Tochter geliebt und sicher fühlt.

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ame