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Dokumentarfilm "Part of Me": Mit Katy Perry auf Tour

US-Sängerin Katy Perry zeigt im Dokumentarfilm "Part of Me" ganz viel von sich. Ob ihr Ex-Mann Russel Brand den Film schon gesehen hat, weiß sie nicht.

Ohne Schminke, müde, oder traurig und verweint nach der Trennung von Ehemann Russell Brand: Im Dokumentarfilm "Part of Me" lässt die US-Sängerin #Link;http://www.stern.de/kultur/musik/katy-perry-90319058t.html;Katy Perry# (27) ihre Fans ganz nah an sich heran. Sie habe allen zeigen wollen, dass jeder seinen Traum verwirklichen könne, sagte Perry im Interview mit der Nachrichtenagentur DPA. Jetzt müsse sie sich aber erst einmal verstecken.

Warum haben Sie diesen Film gemacht? Ich finde es wichtig, das echte Leben zu zeigen und dass Menschen nicht absolut perfekt sein müssen, um ihre Träume zu verwirklichen. Viele Menschen denken komischerweise, dass man sich verändern muss oder etwas ganz Besonderes sein muss, um erfolgreich zu sein, aber das ist nicht so. Man muss nur sich selbst treu sein. Außerdem hatte ich im Winter 2010 das Gefühl, dass etwas Großes für mich bevorsteht. Ich würde nicht mehr vor 1500, sondern vor 15.000 Menschen spielen und das könnte der Gipfel sein. Ich wollte das dokumentieren, auch für meine zukünftigen Kinder.

Der Film ist sehr persönlich. Warum geben Sie so viel von sich preis? Ich balanciere das aus. Es gäbe so viel mehr, was ich zeigen könnte, aber ich wollte das sensibel angehen. Natürlich kann ich nicht verstecken, was im vergangenen Jahr passiert ist, auch wenn ich keinen Film gemacht hätte, wäre das rausgekommen. Aber so können die Menschen sehen, dass sie nicht alleine sind, wenn sie in solchen Situationen sind.

Hat Ihr Ex-Mann Russell Brand, von dem sie sich während des Drehs getrennt haben, den Film schon gesehen? Das weiß ich nicht. Aber er wird sicher wissen, dass er in den Kinos ist, schließlich ist er in derselben Branche.

Wie geht es für Sie weiter? Ich muss mich jetzt erst einmal verstecken, ausruhen und die Batterien wieder aufladen. Dabei will ich mich neu inspirieren lassen für ein neues Album.

Von Britta Düysen, DPA / DPA
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