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Fabian Kahl: "Jeder hat ein Schatzsucher-Gen in sich"

Seit "Bares für Rares" ist Fabian Kahl nicht mehr nur Antiquitäten-Händler, sondern auch TV-Star und Buchautor - und bald Ranger in Afrika?

Fabian Kahl entspricht nicht dem klassischen Bild eines Antiquitäten-Händlers - das fanden anfangs auch seine "Bares für Rares

Fabian Kahl entspricht nicht dem klassischen Bild eines Antiquitäten-Händlers - das fanden anfangs auch seine "Bares für Rares"-Kollegen

"Bares für Rares" ist das unangefochtene Erfolgsformat im Nachmittagsprogramm, und gelegentlich schafft die Sendung es sogar in die Primetime: Eine Sonderausgabe zeigt das ZDF am Donnerstag, den 12. Juli um 20:15 Uhr. Auch Fabian Kahl (26, "Der Schatzsucher") gehört dabei wieder zum Händler-Team. Ihn überrascht der Erfolg des Formats überhaupt nicht, denn, wie der Antiquitäten-Händler weiß, jeder trägt das Schatzsucher-Gen in sich. So auch Kahl selbst, den allerdings auch andere Projekte locken - unter anderem in Afrika, wie er im Interview mit spot on news erzählt.

Sie sind der Jüngste der "Bares für Rares"-Händler und entsprechen auch optisch nicht dem klassischen Bild des Antiquitätenhändlers. Wie wurden Sie anfangs von den anderen Händlern der Sendung aufgenommen?

Fabian Kahl: Am Anfang gab es bei den anderen schon diesen Gedanken: "Was will der jetzt hier?" Das hing auch davon ab, wie die Konstellation bei der Aufzeichnung war, aber Waldi (Walter Lehnertz, Anm. d. Redaktion) war zum Beispiel sehr skeptisch. Aber ich habe schnell gezeigt, dass ich trotz meines jungen Alters echtes Wissen habe und definitiv mithalten kann.

Und wie ging es Ihnen als der Jüngste im Bunde?

Kahl: Bei den ersten Folgen habe ich natürlich kein Wort rausbekommen, weil ich mich nicht getraut habe vor den anderen, die teilweise 20 oder 30 Jahre mehr Erfahrung haben als ich, meine Meinung zu sagen, aber das hat sich mit der Zeit gelegt. Ich wurde nie feindselig oder abwertend betrachtet, das war immer sehr freundschaftlich.

Wechselt das eine oder andere Stück nach der Sendung doch noch den Händler?

Kahl: Nein, wenn jemand etwas vor der Kamera kauft, dann gehört das ihm. Natürlich gibt es Fälle, bei denen ein anderer Händler eventuell einen Interessenten dafür hat und man ein gemeinsames Geschäft daraus macht, aber das kommt sehr selten vor.

Wie erklären Sie sich den großen Erfolg der Sendung?

Kahl: Das ist ein Thema, das viele Leute interessiert. Jeder hat ein Schatzsucher-Gen in sich und hofft immer auf den großen Fang. Eine Sendung, die in Expertisen alles haarklein erklärt ist interessant für den Zuschauer, vor allem weil er dann vielleicht auch in der eigenen Wohnung oder bei der Oma mal auf Schatzsuche geht. Zudem ist es ein Format, das über Kunst und Kulturgut bildet und immer in gleichen Bahnen läuft. In einer so gehetzten Zeit wie unserer ist diese schöne, ruhige und informative Sendung für manche vielleicht zu einem kleinen Anker geworden.

Wie hat sich Ihr Leben verändert, seit Sie Teil der Sendung sind?

Kahl: Es hat sich extrem verändert. Ich bekomme viele Angebote, bin viel unterwegs und werde oft auf die Sendung angesprochen. Die Leute wählen mich als Experten und Vertrauensperson aus, wenn sie etwas verkaufen aber nicht unbedingt ins Fernsehen wollen. Und ich hätte mein Buch nicht so erfolgreich veröffentlichen können. Es hat sich viel getan, was ich gut finde. Ich muss nur langsam aufpassen, dass meine Freizeit nicht völlig ins Hintertreffen gerät. Ich interessiere mich nebenbei nämlich noch für viele andere Dinge, vor allem für Natur und Umweltschutz.

Dafür wollen Sie zukünftig auch nach Afrika reisen, richtig?

Kahl: Ja, das stimmt. Ich will nicht auswandern, aber für zwei oder drei Monate im Jahr als Ranger tätig zu werden könnte ich mir vorstellen. Das ist der Plan für die nächsten zwei, drei Jahre. Aber auch in Deutschland gibt es sehr viele Defizite im Naturschutz. Zu erforschen, was vor der eigenen Haustür liegt wäre natürlich auch schön.

SpotOnNews
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.