Eine herzliche Umarmung von König Felipe VI. vor dem Zarzuela-Palast – damit begann am Montagmittag der Madrid-Besuch von Fürst Albert II. von Monaco. Der spanische Monarch empfing den Monegassen zu einem Arbeitsgespräch. Ein Video auf dem Instagram-Profil der Monaco-Royals zeigt, wie Felipe seinen Gast direkt am Wagen vor dem Palast abholt. Im Inneren posierten die beiden dann händeschüttelnd vor einem Wandteppich.
Auf das erste Zusammentreffen folgte ein privates Mittagessen im Palast zu Ehren des Fürsten. Anschließend fuhr Albert weiter zum Moncloa-Palast, wo Regierungschef Pedro Sánchez auf ihn wartete.
Der zweitägige Aufenthalt ist offizieller Natur, gilt protokollarisch aber nicht als Staatsbesuch. Anlass ist ein doppeltes Jubiläum: 150 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Spanien und dem Fürstentum sowie der zehnte Geburtstag des spanischen Ablegers der Stiftung von Fürst Albert.
Den größten Teil der Aufmerksamkeit zieht allerdings nicht der Fürst auf sich, sondern seine Frau, auch wenn sie bei dem ersten Zusammentreffen nicht dabei war. Für Charlène ist es die erste Reise als Fürstin nach Spanien – bislang war ihr Mann stets allein gekommen. Seinen vorerst letzten Spanien-Besuch hatte er im Mai 2024 absolviert, damals in Kantabrien.
Charlène und Letizia: Am Abend endlich ein Treffen mit den Frauen
Fürstin Charlène gilt als zurückhaltend und tritt bei Repräsentationsreisen kaum in Erscheinung. Erst am Abend stieß sie zu ihrem Mann: zur Eröffnung der Ausstellung „Monaco und Spanien: Fünf Jahrhunderte gemeinsamer Geschichte“ im Königlichen Botanischen Garten. Es soll laut spanischen Berichten der einzige öffentliche Auftritt der Fürstin sein. Albert und Charlène trafen neben König Felipe auch auf dessen Ehefrau Königin Letizia.
Die beiden Paare sollen zudem eine zweite Ausstellung besuchen, das „8. Forum der Künstler Monacos“, bei dem mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten zeigen. Am Dienstag ist Albert dann wieder ohne seine Frau unterwegs. An der IE University spricht er im Rahmen der Konferenz „Durch Zusammenarbeit die Zukunft gestalten: Talente, Innovation und Chancen“ und würdigt die Arbeit seiner Stiftung.