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Einspruch abgelehnt Pikante Details über ihr Sexleben: Alte Aussage von Ghislaine Maxwell wird veröffentlicht

Ghislaine Maxwell
Ghislaine Maxwell 2013 in New York
© Laura Cavanaugh / Getty Images
Ghislaine Maxwells Anwälte hatten lange dafür gekämpft, dass eine eidesstattliche Aussage ihrer Mandantin nie veröffentlicht wird. Doch genau das geschieht in den kommenden Tagen. 

Jeffrey Epsteins mutmaßliche Gehilfin Ghislaine Maxwell sitzt derzeit noch immer in einem New Yorker Untersuchungsgefängnis. Der Prozess gegen sie beginnt im Sommer kommenden Jahres, eine Freilassung auf Kaution wurde ihr nicht gewährt – zu groß die Fluchtgefahr. Jetzt folgt die nächste beunruhigende Nachricht für die Britin. 

Ghislaine Maxwell: Alte Aussagen werden veröffentlicht

Denn ein Berufungsgericht in New York hat laut der "Daily Mail" erneut einen Einspruch ihrer Anwälte abgelehnt. Es geht um eine 418 Seiten lange eidesstattliche Aussage, die Maxwell im Zuge einer Verleumdungsklage von Epstein-Opfer Virginia Roberts Giuffre 2016 gemacht hatte. Über Stunden wurde Maxwell damals befragt, es ging um pikante Details ihres Privatlebens sowie ihre sexuellen Vorlieben. 

Ihr Anwaltsteam um Verteidiger Adam Mueller hatte zuletzt immer wieder argumentiert, der Inhalt der Aussage könnte die Jury, die in Maxwells Fall entscheidet, unwiderruflich beeinflussen. Angeblich hatte Maxwell während ihrer Aussage nicht bestritten, in sexuelle Handlungen mit Minderjährigen involviert gewesen zu sein.

Pikante Fragen

Maxwells Rechtsbeistand behauptete die vergangenen Monate, ihre Mandantin sei damals gedrängt worden, auf die pikanten Fragen zu antworten und das Drängen der Ermittler habe sie negativ beeinflusst. Es sei fatal für ihren eigenen Prozess, wenn die Jury sowie die breite Öffentlichkeit nun über den längst beendeten Prozess informiert würde. 

Die 58-Jährige ist in sechs Punkten angeklagt, darunter Verführung Minderjähriger zu illegalen Sexhandlungen und Meineid. Während der ersten Anhörung wies sie die Vorwürfe zurück und plädierte auf nicht schuldig. Jeffrey Epstein war bereits 2008 wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger zu 13 Monaten Gefängnis verurteilt und seitdem als Sexualverbrecher geführt worden. Einen Monat nach seiner Festnahme wurde er im August 2019 tot in seiner Gefängniszelle  gefunden.

Verwendete Quelle: "Daily Mail"

ls

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