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Epstein-Vertraute im Gefängnis Horrende Summe: Ghislaine Maxwell will sich für Weihnachten freikaufen

Ghislaine Maxwell
Ghislaine Maxwell wurde im Juli festgenommen
© Laura Cavanaugh / Getty Images
Ghislaine Maxwell ist seit einigen Monaten hinter Gittern, ihr Prozess beginnt erst im Sommer kommenden Jahres. Laut einem Medienbericht versucht ihr Team derzeit, sie mit einer Millionensumme aus dem Gefängnis zu kaufen. 

Ihre Anwälte hatten lange Zeit dafür gekämpft, dass Ghislaine Maxwell auf Kaution das Gefängnis verlassen darf, in dem sie seit Juli sitzt und auf ihren Prozess im Sommer kommenden Jahres wartet. Doch den Richtern war die Fluchtgefahr der Vertrauten von Jeffrey Epstein zu hoch. Auch die Tatsache, dass sie mehrere Staatsangehörigkeiten besitzt, war ihnen ein zu großes Risiko. Zu stark sind ihnen die Indizien gegen Maxwell. 

Ghislaine Maxwell: Ehemann und Kinder waren angeblich geschockt

In der britischen Zeitung "Daily Mail" meldet sich nun ein Vertrauter zu Wort, der angeblich Bescheid weiß über Maxwells momentanen Gemütszustand. PR-Spezialist Brian Basham äußert sich nicht nur über Maxwell, sondern auch über deren Ehemann Scott Borgerson, über den bislang wenig bekannt war. Laut der Zeitung ist der 44-Jährige Vater zweier Kinder aus erster Ehe, für die Maxwell wie eine Ersatzmutter war.

Basham behauptet, die Kinder seien "geschockt" gewesen, als ihre Stiefmutter verhaftet wurde. "Sie hatten in perfekter Harmonie gelebt, bis es zum Bruch kam. Ich habe gehört, dass Scotts Kinder von der Schule genommen werden mussten, wegen der ganzen Aufmerksamkeit", sagt er dem Blatt. 

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30 Millionen Dollar Kaution – für das gemeinsame Weihnachtsfest

Offenbar versucht Maxwell noch immer, auf Kaution in Freiheit gelassen zu werden. So könnte sie bis Prozessbeginn in ihren eigenen vier Wänden leben. Ihr Team will dafür 30 Millionen Dollar aufbringen, 25 Millionen kämen der "Daily Mail" zufolge von Borgerson, der bislang versucht hatte, seinen Namen aus den Akten Maxwells rauszuhalten.

Angeblich bietet Maxwell sogar an, ihre Reisepässe abzugeben. Das Ziel ist offenbar, Weihnachten gemeinsam mit der Familie zu verbringen. Die hohe Summe übersteigt sogar die Kaution von Harvey Weinstein, der fünf Millionen Dollar zahlen musste, um auf freien Fuß zu kommen.

Verwendete Quelle: "Daily Mail"

ls

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