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Gisele Bündchen und Tom Brady: Ehekrise wegen Donald Trump?

Tom Brady, Gatte des ehemaligen Supermodels Gisele Bündchen, unterstützt als einer der ersten Prominenten offiziell den umstrittenen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Das stinkt der Brasilianerin.

Von Andreas Renner, Los Angeles

Gisele Bündchen und Tom Brady posieren auf dem roten Teppich

Gisele Bündchen und Tom Brady sind seit 2009 verheiratet

"Das wäre großartig, ich hoffe es", antwortete Football-Star Tom Brady, 38, auf die Frage, ob Donald Trump Chancen hat, als Präsident in das Weiße Haus einzuziehen. Der Starspieler der New England Patriots ist damit einer der ersten Prominenten, die im aktuellen amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf ein klares politisches Statement abgaben. Bradys Frau, das ehemalige Supermodel Gisele Bündchen, 35, findet das allerdings gar nicht lustig.

Gerüchte, dass es in der Ehe von Bündchen und Brady kriselt, gibt es schon länger. Und nun, so wollen Insider wissen, gibt es einen weiteren Streitpunkt bei dem Paar. Brady, der mit dem umstrittenen Präsidentschaftskandidaten Trump regelmäßig Golf spielt, ist stolz auf die Baseballmütze mit der Aufschrift "Make America Great Again", ein Geschenk von Trump. Er trägt sie wenn er zum Training fährt und sogar während Interviews. Das ist Gisele Bündchen offenbar ein Dorn im Auge. "Sie ist mächtig sauer auf Tom, dass er Trump so öffentlich unterstützt", sagt der Insider.

"Sie steht für alles, wofür Trump nicht steht"

Die gebürtige Brasilianerin hat sich in der Vergangenheit immer wieder für Frauenrechte engagiert – ihr gehen die jüngsten frauenfeindlichen Äußerungen von Donald Trump daher mächtig gegen den Strich. "Sie will Trump nicht als Freund der Familie akzeptieren, weil sie in ihm einen narzisstischen Macho sieht", sagt ein Bekannter aus dem Umfeld des Paares. 

 Bündchens politische Ansichten werden als eher liberal eingeschätzt. Obwohl sie streng katholisch erzogen wurde, äußerte sie sich immer wieder kritisch über die Verweigerung des Vatikans, Themen wie Sex, Geburtskontrolle und Abtreibung unter moderneren Gesichtspunkten zu betrachten. "Es geht nun mal niemand mehr als Jungfrau in die Ehe", glaubt Bündchen. Ihre Ansichten widersprechen auf ganzer Linie den konservativen Ansichten der Republikaner, der Partei von Donald Trump.

Das einstige Model ist darüber hinaus eine öffentliche Verfechterin für das Stillen von Babys, "ginge es nach mir, würde es ein weltweites Gesetz geben, dass Frauen ihre Babys für sechs Monate stillen müssen". 2011 wurde sie zudem als "Greenest Celebrity" ausgezeichnet für ihr Engagement für zahlreiche Umweltschutzprojekte. "Sie steht für alles, wofür Trump nicht steht. Gisele hat ein Problem damit, dass ihr Ehemann ausgerechnet einen so extremen Kandidaten unterstützt", weiß ein Bekannter aus dem Umfeld von Bündchen.