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Wohltätige Organisation "Archewell": Egal was sie tun - Harry und Meghan stehen erneut unter Beschuss

Sie können es den britischen Medien einfach nicht recht machen: Für ihre Ankündigung, eine wohltätige Organisation gründen zu wollen, ernten Harry und Meghan heftige Kritik.

Harry und Meghan

Harry und Meghan werden auch nach ihrer Ausreise von der britischen Presse kritisiert

Getty Images

Eigentlich hatten sie ihr neues Projekt in aller Ruhe vorbereiten wollen. Nach ihrem Rückzug aus den royalen Ämtern und der Übersiedlung nach Kalifornien beschäftigen sich Harry und Meghan aktuell  mit der Gründung einer gemeinnützigen Organisation mit dem Namen Archewell.

Doch dann zwang sie die Anfrage der britischen Tageszeitung "The Telegraph" am Montag zu einer Stellungnahme. Ausgerechnet am Tag nach der epochalen Rede der Queen, die für ihre Worte viel Anerkennung und Lob bekam. Die beiden einstigen Royals hatten nicht geplant, sich zum jetzigen Zeitpunkt zu äußern, doch auf den Bericht des "Telegraph" mussten sie reagieren: "Wir freuen uns darauf, Archewell zu starten, wenn die richtige Zeit gekommen ist", gab das Paar knapp zu Protokoll. Damit war die Nachricht in der Welt.

Harry und Meghan wollen mit Archewell nichts verdienen

Bei Archewell soll es sich um eine Non-Profit-Organisation handeln, die verschiedene Aktivitäten unter einem Dach bündelt: Wohltätigkeits- und Freiwilligenarbeit, Selbsthilfegruppen und ein multimediales Bildungsangebot mit Filmen, Podcasts und Büchern.

Eigentlich ein honoriges Vorhaben, an dem es nicht viel zu kritisieren geben dürfte. Doch die britische Boulevardpresse hat sich seit Monaten auf den jüngsten Sohn von Prinz Charles und seine amerikanische Ehefrau eingeschossen - und so gibt es auch für Archewell vor allem Kritik: Nicht einmal die Corona-Krise bringe Harry und Meghan davon ab, die Welt retten zu wollen, schrieb die Kolumnistin Jan Moir in der "Daily Mail".

Ätzende Kritik in der "Daily Mail"

In einem langen Artikel zerfetzt sie das Ansinnen des Paars. Dabei stürzt sich Moir auf den Zeitpunkt der Bekanntgabe - obwohl die beiden daran keine Schuld trifft. Auch über den Namen der Organisation macht sich die Autorin lustig und verballhornt den Namen zu "Archiewell" - Archie, so heißt der im vergangenen Mai geborene Sohn von Harry und Meghan. Der Name Archewell kombiniert nach Aussagen des Paars das altgriechische Wort für Stärke und Handlung mit dem Verweis auf "tiefe Ressourcen, auf die wir uns stützen müssen."

So bleibt den beiden früheren Royals auch im fernen Kalifornien die Gewissheit, dass fast jeder ihrer Schritte seitens der britischen Boulevardpresse mit Spott und Häme begleitet wird. Ob sich Harry und Meghan davon beeinflussen lassen? Die beiden verfolgen nach eigener Aussage ein klares Ziel: Sie wollen etwas Sinnvolles tun. 

Verwendete Quellen: "The Telegraph", "Daily Mail"

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