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Presseanwalt Herbert Grönemeyer stellt Bericht über seine Partnerin richtig

Herbert Grönemeyer
Herbert Grönemeyer setzt sich gegen falsche Medienberichterstattung zu Wehr.
© Daniel Reinhardt/DPA
Die "Bunte" und andere Medien hatten berichtet, Herbert Grönemeyers Partnerin sei 28 Jahre alt. Gegen diese falsche Behauptung setzt sich der Musiker nun zu Wehr.

Herbert Grönemeyer gehört zu den erfolgreichsten Musikern des Landes, zudem kann er auf eine überaus erfolgreiche Schauspielkarriere zurückblicken. Doch für die Boulevardmedien ist sein Privatleben oft interessanter als das künstlerische Werk. So versuchen Zeitungen und Magazine immer wieder, gegen den erklärten Willen Grönemeyers, private Details ans Tageslicht zu zerren.

In der am Donnerstag erschienenen aktuellen Ausgabe berichtet die "Bunte", seine Partnerin sei erst 28. Andere Medien wie die "Bild"-Zeitung übernahmen diese Darstellung. Hierzu stellt sein Anwalt Dr. Christian Schertz klar: "Entgegen der Berichterstattung in 'Bunte', die von 'Bild' und anderen Medien ungeprüft übernommen wurde, ist die Partnerin von Herrn Grönemeyer nicht 28 Jahre alt bzw. 32 Jahre jünger. Sie ist deutlich älter."

Herbert Grönemeyer bittet um Verständnis

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werde er das tatsächliche Alter allerdings nicht benennen. Diese Berichterstattung entbehre jeglicher Grundlage. Herr Grönemeyer habe auch nicht, wie es die "Bunte" berichtet hatte, auf einem Gutshof in der Provence seine Partnerin geheiratet.

Weiter heißt es: "Herr Grönemeyer und seine Partnerin bitten um Verständnis dafür, dass bestimmte Momente im Leben privat bleiben müssen. Umso bedauerlicher ist es, wenn dennoch hierüber im Wege der Zwangskommerzialisierung berichtet wird und dann auch noch eklatant falsch."

Herbert Grönemeyer hat dieses Anwaltsschreiben auch auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht, dort wurde es bereits mehr als 200 Mal geteilt. Dessen ungeachtet bleibt die "Bild" zunächst bei ihrer Darstellung, der Artikel ist nach wie vor (Stand: 15 Uhr) online abrufbar, mit den von Dr. Christian Schertz angemahnten Passagen. Auch auf "Bunte.de" findet sich nach wie vor ein Artikel, der die Behauptungen weiterhin enthält.

che

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