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Hyperemesis gravidarum Herzogin Kate leidet daran: Schwere Form der Schwangerschaftsübelkeit

Herzogin Kate
Die Krankheit ist selten, doch Herzogin Kate ist betroffen
© Jens Kalaene/PA / Picture Alliance
Mit der guten Nachricht kam auch eine schlechte: Herzogin Kate musste spontan einen Termin absagen, weil sie erneut ein Kind erwartet und an einer schweren Form von Übelkeit während der Schwangerschaft leidet. Was dahinter steckt.

Es könnte so schön sein: Am englischen Hof steht erneut Nachwuchs an, denn Prinz William und seine Frau Kate erwarten ihr drittes Kind. Doch die Herzogin leidet wie bei ihren beiden ersten Schwangerschaften unter einer schweren Form von Übelkeit. Laut britischem Königshaus handelt es sich dabei erneut um die sogenannte Hyperemesis gravidarum.

Etwa 70 Prozent der Schwangeren leiden meist im frühen Stadium der Schwangerschaft unter Übelkeit und Erbrechen. Bei Hyperemesis gravidarum ist die Übelkeit jedoch extrem. Die Betroffenen können weder Essen noch Getränke bei sich behalten. "Relativ wenige Schwangere, bis zu zwei Prozent, leiden unter der Hyperemesis gravidarum, der schweren Form der Schwangerschaftsübelkeit. Dabei kommt es deutlich häufiger zum Erbrechen - bis zu 20 oder 30 Mal pro Tag", erklärte der Hamburger Gynäkologe Professor Volker Ragosch schon 2012 vor der Geburt von Prinz George dem stern.

Richtig therapiert besteht keine Gefahr für Herzogin Kate und das Royal Baby

Eine Folge der Krankheit kann neben Flüssigkeitsmangel auch Gewichtsverlust sein. Auch niedriger Blutdruck, Kopfschmerzen, eine erhöhte Herzfrequenz, Lethargie und Verwirrungszustände können vorkommen. Hyperemesis gravidarum gehört zu den häufigsten Gründen für einen Klinikaufenthalt in der ersten Schwangerschaftshälfte. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind noch unklar.

Dass Herzogin Kate jetzt Termine absagt und sich Ruhe gönnt, ist genau das Richtige: "Wird die schwere Übelkeit nicht behandelt, kann sie gefährlich werden. In der Regel ist sie aber gut in den Griff zu bekommen. Richtig therapiert, bedeutet sie keine erhöhte Gefahr für Mutter oder Kind. Dann besteht auch kein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt", so Volker Ragosch.

dpa/sst

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