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Royals Gerichtsstreit: Herzogin Meghan gewinnt gegen "Mail on Sunday"

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan hat vor Gericht gewonnen
© Chris Jackson / Picture Alliance
Herzogin Meghan hat vor Gericht gegen die "Mail on Sunday" gewonnen. Sie warf der Zeitung vor, ihre Privatsphäre missachtet zu haben, indem sie einen Brief an ihren Vater veröffentlichten. 

Herzogin Meghan hatte die "Mail on Sunday" wegen der Teilveröffentlichung eines handgeschriebenen Briefs an ihren Vater verklagt - und jetzt vor dem High Court in London gewonnen. Ein Hauptverfahren mit Zeugenaussagen bleibt der Ehefrau von Prinz Harry nun erspart. 

Herzogin Meghan gewinnt gegen "Mail on Sunday"

Bislang hatte sich das Verfahren für Meghan, durch das sie ihre Privatsphäre besser geschützt sehen will, eher als Bumerang erwiesen. Aus den Anhörungen und Sitzungsdokumenten gelangten zahlreiche Details aus dem Streit mit ihrem Vater, Thomas Markle, an die Öffentlichkeit. Die beiden liegen seit der Hochzeit Meghans mit Harry im Frühjahr 2018 im Clinch. Meghans Vater hatte seine Teilnahme zu dem Spektakel mit Hunderttausenden Schaulustigen in Windsor wegen gesundheitlicher Gründe kurzfristig abgesagt. Danach ging es mit der Vater-Tochter-Beziehung steil bergab.

Meghans Brief hatte der Senior selbst an die Journalisten der "Mail on Sunday" gegeben. Er habe damit sein öffentliches Image rehabilitieren wollen, nachdem Meghans Freunde in einem Interview eine falsche Darstellung der Auseinandersetzung präsentiert hätten, begründete er den Schritt.

Royals: Gerichtsstreit: Herzogin Meghan gewinnt gegen "Mail on Sunday"

Sie verlangt Schadensersatz

Im Zuge des Prozesses musste Meghan viele private Einblicke geben. Im April vergangenen Jahres hatte das Herzogpaar unter anderem eine SMS vor Gericht eingereicht, die beweisen sollte, dass die "Mail on Sunday" den Streit zwischen Meghan und ihrem Vater falsch wiedergegeben habe und dass Meghans Vater mit seiner Darstellung gelogen habe. Die private Text-Nachricht sollte untermauern, dass die US-Amerikanerin durchaus versucht habe, mit ihrem Vater in Kontakt zu bleiben und ihn trotz des Skandals um seine gestellten Fotos bei ihrer Hochzeit haben wollte. "Ich mache mir Sorgen um deine Gesundheit und deine Sicherheit", zitierte die "Daily Mail".

Die US-Amerikanerin verlangt von der Zeitung Schadensersatz. 

ls / dpa

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