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Hollywoodstar zum US-Wahlkampf: Brad Pitt springt für Obama und die Homo-Ehe in die Bresche

Hollywood-Superstar Brad Pitt bekennt sich zu Barack Obama und der gleichgeschlechtlichen Ehe. Seine Mutter sieht das allerdings ganz anders.

Von Frank Siering, Los Angeles

Auch in Hollywood hat die Politik dieser Tage Hochsaison. Jetzt hat sich auch Brad Pitt eingemischt. Der Tageszeitung "The Telegraph" sagte der Star, er unterstütze Barack Obama und die Ehe unter gleichgeschlechtlichen Paaren.

"Ja, ich stehe hinter Obama und seiner Kampagne zur Wiederwahl", wird der 48-jährige Superstar in dem Blatt zitiert. Zur Homo-Ehe sagte Pitt: "Die gleichgeschlechtliche Ehe ist unvermeidlich. Die nächste Generation versteht das bereits." - Und weiter: "Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis es zur Realität wird." Pitt arbeitet gerade in London, hier promotet er seinen neuen Film "Killing Them Softly".

Kinderwünsche schlagen "Brangelinas" Idealismus

Pitt und seine Verlobte Angelina Jolie hatten sich schon in der Vergangenheit für die Ehe zwischen zwei Männern oder zwei Frauen ausgesprochen. Das Paar ging sogar so weit und teilte der Presse einst mit, dass es erst dann heiraten werde, wenn "überall in Amerika Männer und Frauen ihre Ehepartner frei auswählen dürfen".

Es waren die Kinder von "Brangelina", die sie von diesem Versprechen abgebracht hatten. Die sechs Kids hatten sich gewünscht, dass Mama und Papa doch endlich heiraten sollen. Pitt zum Wunsch der Kinder: "Da haben wir dem Druck dann doch irgendwann nachgegeben."

Das politisch gespaltene Pitt-Lager

Pitts progressive politische Einstellung wird von vielen Hollywood-Kollegen wie zum Beispiel George Clooney, Susan Sarandon, Sean Penn und auch Leonardo DiCaprio geteilt. Innerhalb des eigenen Familienclans allerdings gibt es durchaus auch andere Meinungen.

So teilt Pitts Mutter Jane keineswegs die Meinung ihres Sohnes. Im Gegenteil: Sie sorgte mit einem Brief an den "Missouri Springfield News-Leader", dem Lokalblatt der Familie Pitt, unlängst für große Aufregung, weil sie darin zum Ausdruck brachte, dass Barack Obama "das Morden ungeborener Babys und die Homo-Ehe gutheiße".

Angeblich habe sich die Pitt-Familie darauf geeinigt, bei Familien-Festlichkeiten die Themen Religion und Politik auszuschließen, um die gemeinsame Zeit miteinander auch "richtig genießen zu können". Das nächste Weihnachtsfest allerdings dürfte schon eine gewisse Spannung ins politisch so gespaltene Pitt-Lager bringen. Zu diesem Zeitpunkt nämlich steht fest, ob Obama oder Mitt Romney das Land die nächsten vier Jahre regieren wird.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.