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Johnny Depp: Nahtoderfahrung im Privatjet

Schauspieler Johnny Depp liebt schräge Rollen in schrägen Filmen. Bei den Vorbereitungen für die Verfilmung des Buchs "The Rum Diary" hatte Depp ein Erlebnis, auf das er lieber verzichtet hätte.

Dem Tod von der Schippe springen - Schauspieler Johnny Depp ist sich ziemlich sicher, dass ihm das gelungen ist. Grund dafür ist ein Vorfall in einem Flugzeug, der sich bei den Vorbereitungen zu Depps demnächst erscheinendem Film ereignete, einer Verfilmung des Hunter S. Thompson Buchs "The Rum Diary". Der 48-jährige Schauspieler und Regisseur Bruce Robinson waren in einem Privatjet von der Karibik nach Los Angeles unterwegs, als plötzlich die Motoren aussetzten, sagte Depp im Interview mit dem britischen Online-Magazine "Live".

"Das Flugzeug schaltete einfach ab", erinnerte sich Depp. "Das Geräusch der Motoren setzte aus. Es herrschte Stille. Bruce und ich schauten uns an und ich glaube, ich sagte: 'War's das?' Es war ein seltsamer, in die Länge gestreckter Moment, in dem man einfach eine Sekunde lang schwebt und den unangenehmen Abfall [des Flugzeuges] spürt."

Nach der ersten panischen Reaktion ("Oh scheiße! Das ist unser Tod") schauten sich Regisseur Robinson und er in die Augen und verfielen in hysterisches Gelächter, so Depp. Zur Erleichterung der beiden Männer starteten die Flugzeugmotoren kurze Zeit später jedoch wieder und heute ist sich Depp sicher, dass diese Nahtoderfahrung ihn und seinen Kollegen näher zusammen brachte. "Einen Moment lang gingen wir beide gemeinsam auf unser Ende zu."

ono/Bang