JOSH HARTNETT Vom Nobody zum Shootingstar


Noch vor wenigen Wochen kannte ihn niemand: Josh Hartnett. Doch seit dem Kinostart des Hollywood-Streifens »Pearl Harbor« avanciert er zum Superstar. Alles über den sympathischen 22-Jährigen.

»Ich garantiere Ihnen, dieser Junge wird ein Kinostar.« Michael Bay, Regisseur von »Pearl Harbor«, könnte durchaus Recht bekommen. Braune Haare, dunkle Augen und ein Lächeln, dass die Frauen schier umhaut: Josh Hartnett ist drauf und dran seinem Filmkollegen und Frauenschwarm Ben Affleck den Rang streitig zu machen.

Die Groupies formieren sich

Der Erfolg des Films wird Joshs Leben verändern: Noch vor ein paar Wochen konnte er unbehelligt durch die Straßen schlendern. Inzwischen kann er sich vor Teenie-Schwärmen, die ein Autogramm oder mehr von ihm ergattern wollen, kaum noch retten.

Karriere begann mit »Halloween«

Dabei ist Josh Hartnett kein unbeschriebenes Blatt: Der 22-Jährige hat bereits in sieben Kinofilmen mitgespielt, nur vier haben es allerdings auf die Kinoleinwand geschafft. 1998 machte er erstmals mit dem Horror-Streifen »Halloween H20« auf sich aufmerksam. Im gleichen Jahr folgte der Grusel-Schocker »The Faculty«. Der Wechsel zu anspruchsvollen Genres glückte ihm 1999 mit »The Virgin Suicides«, Warren Beatty holte ihn für seinen neuen Streifen »Town and Country« mit Diane Keaton.

Von Zufällen und Tanten

Joshs Karriere war reiner Zufall. »Eine Knieverletzung zwang mich, auf Football zu verzichten. Ich war unzufrieden, nervte meine Umwelt, und meine Tante schlug mir vor, für eine geplante Theater-Produktion von 'Tom Sawyer and Huckleberry Finn' vorzusprechen. Gut, ich spreche vor, habe ich mir gesagt. Wenn ich die Rolle des Huck Finn erhalte, mache ich mit. Wenn nicht - forget it!«

»Ich war wirklich ein wenig naiv«

Hartnett erhielt den Part und stand danach zwei Jahre lang praktisch ununterbrochen auf der Bühne, ließ schließlich die High School für die Schauspielerei sausen. »Ich war wohl wirklich ein wenig naiv«, meint Josh rückblickend. »Ich stellte mir vor, ich würde nach Hollywood gehen, Millionen verdienen und mich dann nach Paris absetzen, um zu malen.«

Sein Traum könnte bald Wirklichkeit werden. Aber Josh, wir flehen dich an, wenn du in Europa bist, besuche uns auch in Deutschland.

Autor: Jens Maier


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