Judith Kamps "Ich bin nicht so doof wie Paris Hilton"


Sie sollte die deutsche Paris Hilton werden, doch Millionärs-Tochter Judith Kamps verzichtet auf eine eigene TV-Show à la "The Simple Life". Grund: "Ich wurde blöd dargestellt."

Judith Kamps, 19-jährige Tochter des Backwaren-Millionärs Heiner Kamps, hat erklärt, warum sie keine Lust mehr hat, in der deutschen Version der US-Serie "The Simple Life" mitzumachen. Nach dem Vorbild der amerikanischen Millionärstöchter Paris Hilton und Nicole Richie sollte sie zusammen mit der früheren Bro’Sis-Sängerin Indira Weiß das Leben auf einem Bauernhof kennen lernen. Kamps sagte der Zeitschrift "Bunte": "Ich finde das Konzept witzig, der ganze Rummel wurde mir aber zu viel."

Sie fügte hinzu: "Ich wurde blöd dargestellt, die Leute stufen mich in eine Sparte ein, in die ich nicht gehören will." Ihr Vater und sie lebten lieber diskreter. Zum Vergleich mit Hotelerbin Paris Hilton meinte Judith Kamps: "Ich finde sie ganz lustig, möchte aber nicht mit ihr verglichen werden. Ich bin nicht so doof wie sie."

Ich werde dargestellt als Zicke

Die Artikel über sie selbst seien immer schlimmer geworden, beklagte die 19-Jährige. "Und in einer Zeit, da die Arbeitslosigkeit so hoch ist und es vielen Leuten schlecht geht, wäre es anmaßend, zu demonstrieren, wie gut es mir geht. Ich werde dargestellt als Zicke, die nichts kann außer Geld ausgeben und Partys feiern." Kamps fügte hinzu: "Im konservativen Deutschland denken sich die normalen Leute, ich habe einen an der Waffel, wenn ich so im Fernsehen auftrete."

Es würde ihr schon reichen, in zehn Jahren den Lebenspartner zu finden, sagte die 19-Jährige. "Nebenbei könnte ich dann Modedesign machen oder einen eigenen Laden in Düsseldorf besitzen mit lauter coolen Marken."


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