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Kate Moss: Schnupfen ohne Strafe

Upps, das ist gerade noch mal gut gegangen. Kate Moss muss nicht vor Gericht erscheinen. Die Fotos reichen als Beweis nicht aus. Glückwunsch, Kate.

Das britische Top-Model Kate Moss kommt trotz der "Kokain-Fotos" aus einem Londoner Plattenstudio wahrscheinlich um einen Prozess herum. Nach einem ersten Verhör durch die britische Polizei berichteten mehrere Londoner Zeitungen, dass es gegen die 32-Jährige nicht genügend belastendes Material gebe. Moss selbst lehnte nach dem Verlassen des Polizeireviers jede öffentliche Stellungnahme ab. Die Engländerin war im vergangenen Herbst fotografiert worden, wie sie offensichtlich Kokain zu sich nahm.

"Kein Kommentar"

Bei dem Verhör durch Scotland Yard verweigerte Moss nach Berichten der Boulevardzeitungen "Daily Mirror" und "Sun" die Auskunft, ob es sich dabei um Rauschgift gehandelt habe. Auf Anraten ihrer Anwälte habe sie geantwortet: "Kein Kommentar." Die "Sun" zitierte einen Polizisten mit den Worten: "Es gibt nicht genügend Beweise. Es wurden keinerlei Substanzen sichergestellt, und die Fotos allein reichen nicht aus." Die Ermittlungen laufen aber weiter.

Für die Befragung durch Scotland Yard war Moss erstmals seit Bekannt werden der Affäre wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Die Ermittlungen waren durch Fotos ausgelöst worden, die das Model in einem Londoner Plattenstudio beim Schnupfen einer weißen Substanz zeigen. Wegen der Affäre schien ihre Karriere bereits so gut wie beendet. Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt in einer Entziehungsklinik in den USA ist Moss inzwischen aber wieder gut im Geschäft.

DPA / DPA