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Kate Moss: Von der Drogenklinik zurück auf den Laufsteg

Supermodel Kate Moss hat ihren Aufenthalt in einer Drogenklinik beendet und will schon im November wieder arbeiten. Ausgerechnet der Modekonzern H&M, der zunächst alle Verträge gekündigt hatte, winkt mit neuen Aufträgen.

Das zuletzt wegen mutmaßlichen Kokain-Konsums in die Schlagzeilen geratene Supermodel Kate Moss hat sich ihrer Agentur zufolge einer Drogentherapie unterzogen. Die 31-jährige Britin habe die Klinik in den USA inzwischen aber wieder verlassen, hieß es weiter.

Ihre Londoner Agentur "Storm" bestätigte, Moss habe sich in der Meadows-Klinik in Arizona behandeln lassen und sei Anfang der Woche entlassen worden. Sie verbringe noch etwas Zeit mit Freunden in den USA, bevor sie ihre Arbeit wieder aufnehme. "Kate ist in ausgezeichneter Stimmung", teilte die Agentur weiter mit. Schon im November habe sie neue Verpflichtungen in Los Angeles, Paris und New York.

Neuer Vertrag mit H&M?

Für wen Moss auf dem Laufsteg oder der Kamera stehen werde, teilte "Storm" allerdings nicht mit. Modekonzerne wie H&M, Burberry und Chanel hatten nach der Drogenaffäre die Zusammenarbeit mit Moss beendet. Doch ausgerechnet H&M will ihr offenbar jetzt einen neuen Vertrag anbieten. Ein Sprecher von H&M merkte an, dass sich Frau Moss ja öffentlich für ihren Fehler entschuldigt hätte, und man werde ihr eine zweite Chance geben.

Die Londoner Zeitung "Daily Mirror" hatte im September Fotos veröffentlicht, auf denen Moss beim Kokain-Schnupfen zu sehen sein soll. Danach ermittelte die Polizei. Das Model selbst entschuldigte sich bei Verwandten, Freunden und Geschäftspartnern für ihr Verhalten.

Moss gehört zu den berühmtesten Models der Welt. Ihr Jahreseinkommen wurde zuletzt auf umgerechnet 5,9 Millionen Euro geschätzt.

Reuters, AP / AP / Reuters