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US-Country-Star Frau hilft Mann an der Kasse mit Kleingeld aus – dann erkennt sie Keith Urban

Keith Urban
Zunächst nahm eine Frau Keith Urban nicht ab, dass er tatsächlich der berühmte Countrysänger ist 
© Angela Weiss / AFP
Eine Frau, die regelmäßig Bedürftigen an der Supermarktkasse aushilft, bezahlt eines Tages ausgerechnet den Einkauf eines Weltstars. Dass sie Keith Urban vor sich hat, konnte sie dabei kaum glauben.

Eine pensionierte Lehrerin aus New Jersey, USA, hat sich in diesem Jahr einen besonderen Neujahrs-Vorsatz einfallen lassen. Um Gutes für die Gemeinschaft zu tun, übernimmt Ruth Reed mindestens einmal in der Woche kleine Einkäufe von Kunden im Wawa-Supermarkt in der Nähe ihres Wohnortes. Als sie kürzlich in gewohnter Manier zum Portemonnaie griff, wurde die Pensionärin wenig später zu einer kleinen Berühmtheit im Netz: Der scheinbar Bedürftige entpuppte sich nämlich als weltbekannter Musiker.

"Es sah so aus, als würde er eine Kreditkarte benutzen, die nicht funktionierte und dann fragte er eine junge Dame, ob sie mit fünf Dollar aushelfen könnte", erzählt Reed gegenüber dem lokalen Nachrichtensender "CBS Philly". Sie nutzte die Gelegenheit und sprang ein, übernahm den Einkauf des Mannes. Er fragte sie nach ihrem Namen und sagte dann, er heiße Keith. "Oh, Sie sehen wirklich wie Keith Urban aus", habe sie erstaunt erwidert, um dann nachzuhaken: "Bekommen Sie oft gesagt, dass Sie wie Keith Urban aussehen?" Als der Mann sie daraufhin angrinste und sagte, er sei es, blieb die ehemalige Lehrerin skeptisch: "Nein, das sind Sie nicht. Wenn Sie es wären, wo ist dann Nicole und wer ist die Frau, mit der Sie unterwegs sind?", habe sie Urban schnippisch gefragt.

Der konnte sie aber offenbar schnell besänftigen. "Meine Begleitung ist meine Schwester, wir können sie fragen", habe Urban erklärt, woraufhin sie ihm antwortete:  "Okay, ich glaube nicht, dass Sie eine alte Frau anlügen würde."

Keith Urban nimmt's mit einem Lächeln

Soweit sei es aber nicht gekommen. Reed bemerkte ihren Irrtum, für den sie am liebsten im Erdboden versunken wäre. "Er hätte wirklich sagen können, 'Lady, verschwinden Sie', aber er war sehr freundlich." Draußen vor dem Geschäft gab es dann auch ein gemeinsames Foto mit der sichtlich erröteten Dame. 

Später berichtet sie auf ihrem privaten Facebook-Kanal von dem Missgeschick, ein ehemaliger Schüler teilt den Beitrag auf Twitter und Ruth Reed wird zur lokalen Berühmtheit. Dem Sender CBS Philly gab sie ein Interview, aber nur unter der Bedingung, dass der Moderator im Anschluss auf die Wichtigkeit von freundlichen Gesten aufmerksam macht. Reed hofft, dass bald mehr Menschen anderen helfen. Und wer weiß, vielleicht hat der ein oder andere dann ja auch mal so viel Glück, einem Star aus der Klemme zu helfen.

sve

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