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Klage wegen sexueller Nötigung: Travolta hat offenbar ein Alibi

Schwere Anschuldigungen gegen John Travolta: Die Liste der Kläger, die den Hollywoodstar der sexuellen Nötigung bezichtigen, droht immer länger zu werden. Für mindestens einen Vorfall scheint Travolta allerdings ein Alibi zu haben.

Hollywoodstar John Travolta soll einen Masseur in Los Angeles sexuell belästigt haben. Der reichte Klage gegen seinen angeblichen Kunden ein, der ihn während einer Massagestunde unsittlich berührt und beleidigt haben soll. Travolta hatte die Vorwürfe von Anfang an bestritten. Er behauptete, zum Zeitpunkt des vermeintlichen Übergriffs überhaupt nicht in Los Angeles, sondern in New York gewesen zu sein. Dem Promiportal "TMZ.com" liegt nun eine Rechnung vor, die Travoltas Alibi angeblich bestätigt. Am 16. Januar habe der Hollywoodstar im New Yorker Restaurant Mr. Chow gegessen - der Tag, an dem er angeblich den Masseur in Beverly Hills belästigt haben soll. Zudem veröffentlicht "TMZ.com" Fotos, die ebenfalls an diesem Tag in New York aufgenommen worden sein sollen. Travolta musste dort zur Kostümanprobe für seinen neuen Film erscheinen.

Für Travolta ist es mit diesen Beweisstücken allerdings noch nicht getan. Wenige Tage nach der ersten Klage, behauptete ein weiterer Masseur, der 58-jährige Travolta habe ihn sexuell belästigt. Das Ganze solle sich in Atlanta während einer Massage abgespielt haben. Travoltas Anwalt dementierte auch diese Behauptung.

Anwalt droht mit noch mehr Klägern

Okorie Okorocha, der Anwalt beider Kläger, behauptet indes, dass mehr als 100 weitere Männer über ähnliche Vorkommnisse mit John Travolta berichten könnten. Das äußerte Okorocha gegenüber "RadarOnline.com". "Ich habe Zeugen und das Potenzial von mehr Anklägern in buchstäblich jedem Staat der Nordstaaten, die mich angerufen haben. Momentan untersuche ich deren Behauptungen und überprüfe die Informationen, bevor weitere Schritte unternommen werden", so der Jurist weiter.

Travoltas Anwalt erklärte nach der ersten Klage bereits, dass diese "komplett erfunden und ausgedacht" sei. "Der Kläger, der sich weigert, seinen Namen zu nennen, weiß, dass die Klage eine gegenstandslose Lüge ist." Deshalb sei auch sein Name nicht angegeben worden, obwohl das eigentlich Pflicht sei.

hw/Bang