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Kunstraub in Athen: Diebe stehlen Picasso aus Nationalgalerie

Es heißt schlicht "Frauenkopf", entstand in Picassos surrealistischer Phase - und ist jetzt verschwunden. Am frühen Montagmorgen schlichen Diebe in das griechische Nationalmuseum. Obwohl sie den Alarm auslösten, entkamen die Einbrecher mit drei Kunstwerken.

Unbekannte Einbrecher haben aus der Nationalen Pinakothek in Athen ein Picasso-Bild gestohlen. Dies berichtete der griechische staatliche Rundfunk unter Berufung auf Kreise des Museums. Eine offizielle Erklärung der Nationalen Pinakothek (Nationalgalerie) lag zunächst nicht vor. Insgesamt sollen bei dem Einbruch am frühen Montagmorgen drei Bilder entwendet worden sein.

Es soll sich um das Werk "Frauenkopf" handeln, das Pablo Picasso (1881-1973) 1934 oder 1939 gemalt hatte und das der Pinakothek in Athen geschenkt worden war. Über den Wert gab es zunächst keine Angaben. Das Bild sei 56 mal 40 Zentimeter groß, berichtete die Athener Zeitung "To Vima" auf ihrer Internetseite, wo auch ein Foto des entwendeten Bildes veröffentlicht wurde.

Wie ein Offizier der Polizei Reportern sagte, seien die Einbrecher durch ein Fenster in die Pinakothek gelangt. Der Einbruch wurde bemerkt, als kurz vor fünf Uhr morgens die Alarmanlage des Museums aktiviert wurde. Ein Wärter habe einen wegrennenden Mann gesehen, hieß es. Sonst fehle von dem oder den Tätern jede Spur. Die Direktion der Nationalgalerie wollte später am Montag eine offizielle Erklärung abgeben.

ono/DPA / DPA