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Kylie Minogue: "Es ist kein Todesurteil"

Die Anteilnahme ihrer Fans ist so groß, dass die Homepage von Kylie Minogue vom Netz genommen werden musste. Die erste Untersuchung der an Brustkrebs erkrankten Sängerin lässt allerdings hoffen.

Popsängerin Kylie Minogue hat nach ihrer Brustkrebsdiagnose eine medizinische Behandlung im südaustralischen Melbourne begonnen. Ärzte und Angehörige zeigten sich zuversichtlich, dass die Krankheit besiegt werden kann. "Es ist kein Todesurteil", sagte die Leiterin des Nationalen Brustkrebszentrums in Australien, Helen Zorbas, dem australischen Rundfunksender ABC. Minogues Schwester Dannii äußerte sich ebenfalls hoffnungsvoll: "Der Krebs ist in einem solch frühen Stadium entdeckt worden, dass wir alle sehr optimistisch sind, dass alles gut wird."

Weltweite Anteilnahme

Menschen aus aller Welt haben der an Brustkrebs erkrankten australischen Sängerin Kylie Minogue ihre Genesungswünsche ausgesprochen - darunter auch der australische Ministerpräsident John Howard. "Eine junge Frau mit dieser Diagnose - das jagt einem einen Schauer durch den Körper", sagte Howard dem Radiosender Southern Cross. "Ich denke, alle Australier fühlen mit ihr und wünschen ihr alles Gute und hoffen, dass er (der Brustkrebs) in einem sehr frühen Stadium entdeckt wurde und sie sich vollständig erholt", fügte Howard an.

Wegen des großen Andrangs musste derweil die Homepage von Minogue vom Netz genommen werden. Derzeit ist dort nur das Statement Minogues zu lesen. Die 36-Jährige hatte am Dienstag mitgeteilt, dass bei ihr Brustkrebs in einem frühen Stadium diagnostiziert wurde. Sie werde sich unverzüglich einer Behandlung unterziehen und müsse deswegen alle geplanten Auftritte absagen.

Von der Seriendarstellerin zum Sexsymbol

Minogue wurde mit der australischen Fernsehserie "Nachbarn" bekannt. Später startete sie eine Karriere als Sängerin und hatte mit "I Should Be So Lucky" ihren ersten Hit. 2001 erschien ihr von vielen Kritikern gelobtes Album "Fever", das weltweit die Charts eroberte. In den Videos zu den Singles zeigte sie sich knapp bekleidet, was ihren Ruf als Sexsymbol festigte.

AP; DPA / AP / DPA
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