Liechtenstein Junger Fürst fürs Fürstentum


Der 36-jährige Alois, Erbprinz von Liechtenstein, übernimmt die Amtsgeschäfte des Fürstentums. Sein Vater, Fürst Hans-Adam II., behält die Fäden der konstitutionellen Erbmonarchie in der Hand.

Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein (59) übergibt an diesem Sonntag seinem 36-jährigen Sohn, Erbprinz Alois Philipp Maria, die Regierungsgeschäfte. "Kontinuität ist dadurch gegeben, dass ich in vielen grundsätzlichen Fragen, die den Staat betreffen, ähnliche Ansichten habe wie mein Vater und mein Großvater", erklärte Alois kürzlich dazu in Interviews.

Der Erbprinz ist auf seine Rolle als künftiges Staatsoberhaupt von Kindesbeinen an vorbereitet worden. Er besuchte eine britische Militärakademie und studierte Jura in Salzburg. Dann arbeitete er als Wirtschaftsprüfer in London. Seitdem, so heißt es in der offiziellen Biografie, lebt Alois auf Schloss Vaduz und ist "für verschiedene Bereiche des fürstlichen Vermögens" tätig.

Das Fürstentum Liechtenstein mit seinen 34.000 Einwohnern grenzt im Osten der Schweiz an Österreich und hat eine Fläche 160 Quadratkilometern. Es ist mit der Schweiz wirtschaftlich assoziiert und hat den Schweizer Franken als Währung. Amtssprache ist Deutsch. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind vor allem das Finanzdienstleistungswesen, aber auch der stark Export orientierte Maschinen- und Gerätebau.

DPA DPA

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