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Vergewaltigungsvorwurf Promis reagieren auf Mockridge-Statement: Von "Selbstbesoffenes Mitleidsvideo" bis "Ich fühl' mit dir"

Sehen Sie im Video: Promis reagieren auf Mockridge-Statement – Von "Selbstbesoffenes Mitleidsvideo" bis "Ich fühl mit dir".




„Jetzt kommt ein sehr unlustiges Video.“


Mit diesen Worten meldet sich Luke Mockridge bei seinen Followern auf Instagram – nachdem es seit einiger Zeit eher ruhiger um den Comedian geworden war. In dem 8-minütigen Video nimmt er erstmals Stellung zu gegen ihn kursierenden Vergewaltigungsvorwürfen. Bereits seit Monaten trendet der Hashtag #KonsequenzenfürLuke in den sozialen Medien. Der Vorwurf: Er habe versucht, seine Ex-Freundin zu vergewaltigen. Die hatte ihn deswegen angezeigt. Die Ermittlungen wurden jedoch wegen mangelnder Beweise eingestellt – keine Seltenheit, wenn es darum geht, sexuellen Missbrauch im Nachhinein nachweisen zu wollen.  


Unter dem Video haben sich mittlerweile tausende Kommentare gesammelt, die sich gespalten zu dem Statement zeigen. Prominente wie Oliver Pocher zeigen ihre Solidarität mit Herzchen-Emojis. Sänger Pietro Lombardi schreibt: „Ich kenne dich mittlerweile seit vielen Jahren und ich glaube dir jedes Wort mein Bruder“. Moderator Steffen Hallaschka wünscht Mockridge viel Kraft und alles Gute. Sängerin Yvonne Catterfeld kommentiert: „Ich fühl mit dir, auch wenn ich davon nichts mit bekommen hab. Hört eher auf die, die still sind als auf die, die sich laut kund tun. Das allein zeigt den, der wahrhaftig ist!!!! Halte durch.“ 


Es gibt jedoch auch viele Prominente, die sich verärgert zeigen: 
Model Stefanie Giesinger schreibt: „Schön zu sehen, wie viele Menschen sich hier manipulieren lassen und blind solidarisieren. Arm.“ Sängerin Mine kritisiert den Comedian scharf: „Täter-Opfer-Umkehr at its best. Kann ja sein dass Luke die Situation anders empfunden hat - sie aber umzudrehen und den Mob quasi loszuschicken, indem zwischenzeitlich behauptet wird das sei ein Racheakt ist absolut daneben und manipulativ.“ Und auch Autorin Sophie Passmann nimmt in ihrer Story Stellung: „Wenn man als Mann aus der Öffentlichkeit nach einem metoo-Vorwurf alle total naheliegenden Register gezogen hat (Berichterstattung durch Anwälte wegdrohen, journalistische Nachfragen ignorieren und vor allem „In der Branche“ via Management rumerzählen, wie „wirklich“ war) und das alles nix bringt, bleibt nur noch eine einzige Möglichkeit: ein selbstbesoffenes Mitleidsvideo veröffentlichen, in dem man so tut, als wäre „die bekloppten bitches auf Twitter sind gemein zu mir“ ein feministischer und nicht toxischer Take.“ 

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Luke Mockridge hat auf Instagram zu gegen ihn kursierenden Vorwürfen der versuchten Vergewaltigung Stellung bezogen. Viele Prominente stehen seinem Statement gespalten gegenüber. Was Steffen Hallaschka oder Stefanie Giesinger darüber denken, erfahren Sie im Video.
sk

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